Studiengebührenboykott: KFH knackt Quorum

Gina Kutkat

Am gestrigen Donnerstag hat die Katholische Fachhochschule Freiburg ihr selbstgesetzes Quorum für den Studiengebührenboykott übertroffen - einen Tag vor dem Stichtag. Mehr als ein Viertel der gebührenpflichtigen Studenten beteiligt sich an der Aktion, deren oberstes Ziel es ist, die Studiengebühren komplett abzuschaffen.



126 gebührenpflichtige Studenten der Katholischen Hochschule Freiburg hatten bereits am Donnerstag - einen Tag vor dem Stichtag -  ihre Studiengebühren nicht an die Universität, sondern auf ein Treuhandkonto überwiesen. Das selbstgesetzte Quorum des "Stuhlkreis gegen Studiengebühren" (SgS) lag mit 120 Studenten bei etwas mehr als einem Viertel.


"Am heutigen Stichtag hat sich die Zahl nochmal auf 160 erhöht" sagt Annabel Becker vom SgS. Die Stimmung an der KFH ist euphorisch, denn die ersten Forderungen konnten bereits durchgesetzt werden. Der Boykott ist ein deutliches Signal an Rektor Kösler und Kanzler Kraft, die gestern in einem Gespräch die Übernahme der Geschwisterregelung und die Aussetzung der Mahngebühren billigten.

"Unser oberstes Ziel ist es, die Studiengebühren endgültig abzuschaffen! Die Verhandlungen werden in den kommenden Wochen weitergehen" sagt Annabel. "Die Studenten der KFH haben den erfolgreichen Boykott vorgemacht, die anderen Freiburger Hochschulen werden folgen."

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Web: Gebührenfreiburg.de