Straßentheater gegen Studiengebühren

Kristina Bieda

Die Studierenden der Freiburger Hochschulen beweisen bei ihrer Kampagne gebührenFReiburg auch Kreativität. Ein Beispiel dafür ist der gegründete Arbeitskreis Straßentheater. Das Ziel des Abreitskreises: durch Musizieren und Straßentheater die Freiburger auf den Boykott aufmerksam zu machen.



Premiere hatte das Straßentheater „gebührenFrei“ bereits am 23. November vergangenen Jahres, als es auf dem Rathausplatz ein Semester verkaufte. Von den zwanzig Studierwilligen konnte sich nur ein einziger das Semester leisten, die anderen gingen betteln.


Das Straßentheater geht dabei sehr interaktiv vor. Denn Vorbeigehende wurden mit Bittrufen und Infoflyern in die Diskussion verwickelt. Nicht immer reagieren die Passanten mit Verständnis, aber viele zeigen sich auch solidarisch mit dem Studenten, so Tom Peters, Vorstandsmitglied des u-AStA.

Eine andere Aktion beinhaltet das Musizieren in Straßenbahnen. Nach dem Motto: „Wir können’s nicht, müssen aber“ wird in den Straßenbahnen Lärm gemacht. Anschließend werden laut Faust-Variationen rezitiert: „…Bilde mir nicht ein ich könnt was lernen, außer dort in Hessen, und in weiten Fernen. … Es möchte kein Hund so länger leben! 'Drum hab ich mich dem Protest ergeben."

Die Straßentheatertruppe freut sich auf spontane Mitmacher für die nächsten Aktionen, die meist Freitags oder Samstags in der Innenstadt stattfinden werden.

Mehr dazu:

Mehr Infos gibt es per Mail über eine kurze Anfrage bei theater@gebuehrenfreiburg.de

AK Straßentheater

Quelle: YouTube