Baumfällaktion

Stadt fällt am Seepark 31 Mammutbäume

Simone Lutz

Jahrelange Trockenheit und Pilzbefall sind Schuld daran, dass im Seepark 31 Mammutbäume gefällt werden müssen. Außerdem werden an der Bötzinger Straße neun Scheinakazien wegen Stockfäule entfernt.

In den Parkanlagen werden zu dicht wachsende Gehölze ausgelichtet, auch dafür müssen einige Bäume weichen – dadurch können andere besser wachsen. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Nicht alle Schäden sind von außen erkennbar.


Gefällte Bäume werden durch neue ersetzt

All dies wird in Kürze im Rahmen der alljährlichen städtischen Baumfällaktion geschehen. Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamtes hatten bei Baumkontrollen in den vergangenen Monaten die kranken und bruchgefährdeten Bäume ermittelt. Alle Bäume im Stadtgebiet werden regelmäßig kontrolliert, ob sie noch verkehrssicher sind. In Freiburg gibt es rund 25 000 Bäume in Parks und ebenso viele Straßenbäume. Zwei Baumkontrolleure untersuchen die Bäume, neun Gärtner pflegen die etwa 50 000 Bäume das ganze Jahr über mit drei Hubsteigern. Sie entfernen trockene und bruchgefährdete Äste, fällen kranke und abgestorbene Bäume und pflanzen anschließend neue Bäume, um den Baumbestand in der Stadt langfristig zu sichern.

Die Baumkontrolle findet in der Regel einmal jährlich statt, die Ergebnisse werden protokolliert. Zusätzlich gibt es im Stadtgebiet Freiburg rund 120 Naturdenkmale, die zweimal im Jahr kontrolliert werden. Das Garten- und Tiefbauamt arbeitet dabei eng mit der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität und externen Gutachtern zusammen.