Sportstudent stirbt auf Erstihütte im Schwarzwald

Simone Höhl

Ein Freiburger Sportstudent ist bei einer Erstsemesterhütte im Schwarzwald tot aufgefunden worden. Der 24-Jährige war abends bei der Veranstaltung in Höchenschwand zuletzt gesehen worden. Beim Frühstück am vergangenen Samstag wurde er von seinen Kommilitonen vermisst, sie durchsuchten das Haus und verständigten die Polizei.

Suchtrupps wurden gebildet, die den 24-Jährigen schließlich mittags leblos im Gelände fanden. Die Leiche kam zur Untersuchung in die Freiburger Rechtsmedizin. „Es gibt keinen Hinweis auf Fremdverschulden oder Suizid“, sagte am Freitag Paul Wißler von der zuständigen Polizeidirektion Waldshut-Tiengen. Zur genauen Todesursache konnte er noch nichts sagen.


Den Hüttenaufenthalt hatten ein Dutzend ältere Sportstudierende der Uni Freiburg privat für rund 60 Erstsemester zum Kennenlernen organisiert. Die Gruppe  musste von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden. „Es ist ein tragisches Unglück“, sagte Frieder Sigloch, der als Vorsitzender der Fachschaft für die Studierenden sprach. „Sie sind alle sehr betroffen.“ Niemand habe bemerkt, dass der 24-Jährige die Hütte nachts verlassen hat. 

Betroffenheit herrscht auch an der Uni.  „Wir haben mit großer Bestürzung davon gehört“, sagte Albert Gollhofer, Direktor des Instituts für Sport und Sportwissenschaften. „Wir sind in Gedanken bei seiner Familie.“