Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

Sparkasse schließt fünf weitere Filialen in Freiburg

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Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau setzt den Abbau von Geschäftsstellen fort. Anfang 2016 gab es noch 27 Filialen in Freiburg – demnächst werden es nur noch 17 sein.

Noch dieses Jahr werden die Filialen Günterstal, Basler Tor, Friedrich-Ebert-Platz, Munzingen und Hochdorf dichtgemacht, teilt das Kreditinstitut in kommunaler Trägerschaft mit. Bei der Filiale in Opfingen werden die Öffnungszeiten reduziert. Vergangenes Jahr waren in Freiburg die Standorte Kappel, Lehen, Waltershofen, Seniorenresidenz Augustinum sowie Offenburger Straße, Nähe Komturplatz, weggefallen. Anfang 2016 hatte die Sparkasse angekündigt, bis 2020 insgesamt "15 bis 20 Filialen" schließen und rund 150 Arbeitsplätze abbauen zu wollen.


Die Sparkasse begründet die neue Schließungswelle in Freiburg damit, dass die Besucherzahlen in den betroffenen Filialen gesunken seien. Zudem wolle man sich anpassen an die "veränderten Kundenbedürfnisse hin zu mehr Online- und Mobile-Banking". Die genauen Schließungstermine würden nachgereicht. Auch nach der Schließung betreibe die Sparkasse mit 47 Geschäftsstellen weiterhin das größte Geschäftsstellennetz in der Region.

In Freiburg selbst verbleiben dann 17 Filialen. Anfang 2016 waren es noch 27. Laut Erich Greil vom Sparkassen-Vorstand sollen nun höchstens noch vereinzelt weitere Schließungen folgen. Im Dezember hatte er zu Protokoll gegeben, konkrete weitere Schließungspläne habe sein Haus derzeit nicht.