Sonntag: Kunst- und Turmspringshow im Westbad

Iris König

Wer einmal ausprobieren will, wie es sich anfühlt, wenn man aus luftiger Höhe den Sprung in die Tiefe wagt, kann das am Sonntag bei der zweiten Kunst- und Turmspringshow im Westbad Freiburg ausprobieren. Außerdem zeigen Profispringer ihr Können. Was euch bei der Kunst- und Turmspringshow erwartet:



Turmspringen mit den Profis: Auch dieses Jahr findet wieder die Kunst- und Turmspringshow im Westbad Freiburg statt. Von 14 bis 17 Uhr können sowohl die Kunstsprünge der Nachwuchsspringer, als auch die der Profis Anna Bader, sowie Sascha Klein und Patrick Hausding bestaunt und nach der Show auch Autogrammkarten abgestaubt werden.


Vor allem der Spaß am Sport soll beim Programmpunkt Show-Springen mit "Jux-Einlagen" nicht zu kurz kommen: Fachspringer aus Baden-Württemberg springen verkleidet und auf einem Fahrrad, einem Tretroller oder sonstigem Gefährt Anlauf nehmend, ins Becken.

Beim Springen für alle kann jeder einmal selbst ausprobieren, wie es sich anfühlt, den Absprung aus luftiger Höhe zu wagen. Viel Mut gehöre dazu, das weiß Christian Hansler, Organisator der Veranstaltung. Damit die erste Hürde nicht zu groß ist, geben erfahrene Sprungtrainer des SSV Freiburg und der FT 1844 bei den ersten Höhenflügen Hilfestellung.

Anna Bader
wohnt in Teningen und ist Klippenspringerin. Bei einem Klippensprung springt die 30-Jährige aus 20 Metern Höhe in die Tiefe und erreicht dabei eine hohe Geschwindigkeit. Dadurch sind die Kräfte, die beim Aufprall auf die Wasseroberfläche auftreten, enorm groß. Deswegen tauchen Klippenspringer nicht mit dem Kopf voraus ins Wasser ein, sondern mit den Füßen: "Das Klippenspringen unterscheidet sich zum Turmspringen auch dadurch, dass fußwärts eingetaucht wird", erklärt Christian Hansler. Anna Bader gewann 2013 bei den Schwimmweltmeisterschaften in Barcelona beim erstmals ausgetragenen High Diving-Wettbewerb die Bronzemedaille und war im August 2013 in der Ausgabe des Playboys zu sehen.

Patrick Hausding (24) und Sascha Klein (28) sind Wasserspringer. Turmspringer haben wegen der geringeren Höhe weniger Zeit für ihren Sprung zur Verfügung. Das mache diese Disziplin gegenüber des Klippenspringens "etwas anspruchsvoller, die Springer müssen in der Luft sehr viel hinbekommen", sagt Hansler. 

Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Barcelona gelang ihnen im 10 Meter Synchronspringen vor der atemberaubenden Kulisse Barcelonas ein historischer Sieg, denn sie holten die Goldmedaille nach Deutschland. Sascha Klein sicherte sich in Barcelona außerdem noch die die Bronzemedaille im 10 Meter Einzelspringen.  

Mehr dazu:

 
Was:
2. Freiburger Kunst- & Turmspringshow
Wann: Sonntag, 19. Januar 2014, 14 bis 17 Uhr
Wo: Westbad Freiburg, Ensisheimer Straße 9
Eintritt: frei [Foto: Michael Bamberger]