So feiert man richtig: 10 Tipps für eine stilvolle Partynacht

Fabienne Hurst

Wer im Nachtleben noch mehr Spaß haben will, sollte ein paar Regeln befolgen, finden die Autoren von "Nachts sind alle Katzen blau." fudder hat sich die zehn praktischsten Tipps für den Absturz mit Stil und Würde rausgesucht.



Vorglühen

Die Gefahr zu versacken ist groß: Alle Freunde hocken gemütlich bei einem zuhause, Getränke sind da, Musik ist da. Da kann das „Vorglühen“ schnell zum „Verglühen“ ausarten. Deshalb: Lieber Sekt als Schnaps, Zeitpunkt des Aufbruchs vorher genau festlegen oder den Abend lieber gleich in einer Kneipe starten. 

Schuhe

Für Männer gilt: Auf keinen Fall dürfen Turnschuhe ekelhaft ausgelatscht aussehen. Für Frauen: High-Heels sind hübsch aber unbequem und können schon mal den ganzen Abend vermasseln. Außerdem haben Studien ergeben: Frauen in flachen Schuhen sind mindestens genauso attraktiv wie Frauen in hohen Hacken. Warum also quälen ...

Der richtige Cocktail

Glaubt man den Knigge-Autoren, kann man bei der Getränkewahl einiges falsch machen, denn ein Drink sagt viel über seinen Trinker aus. Wer in Sachen Coolness auf Nummer sicher gehen will, bestellt den aus Wodka, Khalua und Sahne gemischten White Russian – wie der Partykönig Jeff „Big“ Lebowski.

Beim Anstehen

Wer seine Chancen auf einen Clubeinlass erhöhen will muss folgende Regeln einhalten: ein entsprechendes Outfit wählen, nett zum Türsteher sein, hochdeutsch reden, auf einen ausgewognen Männer-Frauen-Anteil in der Gruppe achten, nicht grölen.  

Unpeinliche Karaokelieder

Wer sich vor Fremden und Freunden an der Karaokemaschine nicht blamieren will, muss keinesfalls auf den Spaß verzichten. Mit ein bisschen gesunder Selbsteinschätzung und der richtigen Songauswahl kann nichts schief gehen. Tipps für Schlechtsänger: Titel ohne rasante Melodieverläufe und Oktavensprünge wählen. „Da da da“, von Trio und „Yellow Submarine“ gehen immer.

Verbotene Anmache

Flirten macht Spaß, ist aber anstrengend. Alkohol kann die Zunge lösen, nicht zu viel davon natürlich, sonst gerät die Anmache schnell zur dumpfen Baggerei. Der Nightlifeknigge rät ab von Sätze wie: „Von allen Frauen bist du hier die Viertschönste“, „Du stinkst, lass uns duschen“ oder „Würdest du für 500 Euro mit mir schlafen? Ich könnte das Geld gut gebrauchen.“

Tanzen für Untalentierte

Wer nicht mit Elvis’ Hüftschwung oder Michael Jacksons Füßen gesegnet ist, muss sich nicht mit emotionslosem Hin-und-her-Treten begnügen. Schlechten Tänzern empfehlen Leber und Heymann:„Besonders viel Feingefühl ist in die Bewegungen des Kopfes, linken Handgelenks und rechten Knies zu legen.“ Kurzum: Weniger ist mehr.

Im Stripclub

Wer mit 18 noch keine Frau nackt gesehen hat, versucht es vielleicht mal in einem Stripschuppen. Für alle, die sich dabei nicht (allzu sehr) blamieren wollen: Nicht mehr als zwei Kumpels mitnehmen, lieber weiter hinten stehen und der Dame kein „Gläschen“ spendieren – das ist nämlich in der Branche das Codewort für eine ziemlich teure Piccoloflasche Champagner.

Ist Komasaufen cool?

Nein.

Katerprävention

Hinterher ist es meistens zu spät. Um das Elend am Tag nach der Party zu verhindern hilft nur schlaues Vorbeugen: Vor dem Weggehen viel Wasser trinken, fettig essen und auch unterwegs zwischen den Drinks immer mal wieder eine Wasserpause einlegen. Außerdem gilt: Lieber Wodka als Glühwein. Hausmittel wie Gurkenwasser, verbrannter Toast und Aspirin vor dem Schlafen bringen nichts.

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[Bild: fudder-Archiv]