Simon’s Cat – die berühmteste Katze des Internets

Franziska Kiedaisch

Diese Katze ist Kult! Sechs Filme über "Simon’s Cat" sind bislang auf YouTube erschienen – jede Folge wurde mehr als 10 Millionen Mal angesehen. Auf Facebook hat die Katze mehr als 50000 Fans. Und in dieser Woche hat der Goldmann Verlag die gebundene Version der Videoclips veröffentlicht: "Simons Katze – Das Buch".



Diese Popularität kommt nicht von ungefähr: Der britische Zeichner Simon Tofield (38) ist selbst Besitzer von vier Katzen. Ihm gelingt es meisterhaft, Katzenklischees humorvoll und erfrischend charmant in seinen Filmen zeichnerisch umzusetzen. So möchte Simons Katze meist entweder Zuneigung oder etwas zu Fressen; Ziele, die sie durch eine Kombination von extremer Aufdringlichkeit, arglistiger Berechnung und fordernder Menschenfreundlichkeit zu erreichen versucht. Typisch Katze eben.


Vor knapp zwei Jahren ist die erste Episode von Tofields Erfolgsserie erschienen: „Cat man do“. Dort zeigt Tofield in 106 Sekunden, was Simon’s Cat alles unternimmt, um von ihrem schlafenden Herrchen endlich ihr Frühstück serviert zu bekommen. Am Ende weckt sie ihn unsanft mit einem Baseballschläger – und miaut dann ganz scheinheilig.

Das hinreißende Gurren und Miauen der Katze stammt übrigens vom Zeichner höchstpersönlich, der seine Animationen im Studio selbst vertont. Auch in den Folgefilmen geht es um Alltäglichkeiten im Zusammenleben von Simon und seiner Katze.

„Katzen sind überall auf der Welt gleich“, sagt Tofield. „Ich glaube, mein Cartoon ist deshalb so erfolgreich, weil sich die Leute an ihre eigenen Katzen erinnern – und an deren schrulliges Verhalten.“

Auf Facebook sucht die Katze übrigens gegenwärtig nach einem richtigen Namen. Auch das ist typisch Katze: Bloß nicht abhängig machen vom Herrchen!  

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Alle Folgen von Simon's Cat: