SC spielt am Freitag in Kaiserslautern

David Weigend

"Weder Kaiserslautern noch uns nützt ein Punkt. Schauen wir mal, wer da zuerst die Nerven verliert", sagt SC-Trainer Robin Dutt vor dem Auswärtsspiel auf dem Betzenberg am Freitag (Anpfiff um 18 Uhr). Zur Taktik des Gegners vermutet er: "Da wird Beton angerührt."

Dutt betonte bei der Pressekonferenz heute Mittag, wie "unglaublich bitter" der späte Ausgleich von Mainz 05 beim 1:1 am Montag für sein Team gewesen sei. "Der Schock saß. Andererseits wären wir am liebsten gleich wieder auf den Platz gegangen."


Die Mannschaft fahre dementsprechend mit "gesteigerter Motivation" nach Kaiserslautern. Die Pfälzer stehen mit 20 Punkten auf Rang 16, einem Abstiegsplatz. Trainer Milan Sasic wurde am 12. Februar damit beauftragt, die roten Teufel vom Abstieg zu bewahren. Sasics bisherige Bilanz: Ein Sieg, eine Niederlage, ein Remis.

Aogo ist leicht angeschlagen und verzichtet teils auf Trainingseinheiten, soll übermorgen aber spielen. Dies gilt auch für Amir Akrout, den eine leichte Grippe plagt.

Zu rechnen ist in der Startelf erneut mit Kevin Schlitte, dessen Leistung gegen Mainz Dutt sehr positiv bewertet: "Kevin war am Anfang etwas nervös, dann aber richtig klasse. Er hat den Feulner komplett aus dem Spiel genommen. Klassischer Fall von ,Chance genutzt'."

Ebenfalls zufrieden zeigt sich Dutt mit Mo Idrissou, der ja ursprünglich die Funktion eines so genannten Stoßstürmers einnehmen sollte: "Mo ist ein Glücksfall, da er sich auch defensiv auf der linken Seite gut orientiert."

Vermutlich wird Dutt sein Team wieder sehr offensiv ausrichten - mit Matmour und Idrissou auf den Sturmflügeln, Akrout im Sturmzentrum und Pitroipa dahinter: "Auf dem Betzenberg hintendrin zu stehen, halte ich für gewagt."