Fußball

SC-Spielerin Giulia Gwinn für das Tor des Monats nominiert

Eyüp Ertan

Eine seltene Nominierung: Mit SC-Spielerin Giulia Gwinn ist für das Tor des Monats September eine Fußballspielerin nominiert. Ihr Treffer zum 4:0-Endstand gegen Gladbach, artistisch mit der Hacke erzielt, brachte die Nominierung ein.

Es läuft die 66. Minute im Möslestadion, als sich der letzte und auch schönste Treffer des 4:0-Heimsiegs der SC-Frauen gegen Gladbach anbahnt. Klara Bühl lässt auf der Außenbahn eine Gegenspielerin stehen, sucht und findet in der Mitte Mitspielerin Giulia Gwinn. Gwinn hebt ab, setzt zum Seitfallzieher an und erwischt den Ball mit der Hacke und sorgt so für einen Raunen auf der Tribüne. Für diesen Schuss ist sie nun für das Tor des Monats September der Sportschau nominiert (zur Abstimmung).


Gwinn ist 19, kam 2015 aus Weingarten zum SC, und wurde erst kürzlich zum zweiten Mal zur A-Nationalmannschaft berufen. "Sie ist ein Paradebeispiel für den Freiburger Weg und für das was wir stehen", sagt Managerin Birgit Bauer über Gwinn. "Sie ist noch nicht am Ende ihrer Ausbildung, ich glaube aber, dass es ihr gut tut, in einer Mannschaft zu sein, in der sie immer spielen kann und in der auch der Trainer auf sie setzt."

Auch im Spiel danach schoss sie gekonnt auf’s Tor

Fünf Tore in vier Spielen stehen für Gwinn in dieser Saison zu Buche, auch gegen Leverkusen erzielte sie äußerst artistisch einen Treffer. Ihr Trainer Jens Scheuer versuchte nach dem Spiel in Leverkusen die Euphorie ein wenig zu bremsen. "Ich messe den Treffern insofern wenig Bedeutung zu, als dass in zwei Wochen vielleicht eine andere Spielerin solch eine Phase hat. Ich will eher den Ball flach halten", hatte er nach dem Auswärtssieg gesagt.

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