Rapport von Nord: SC Freiburg vs. Eintracht Frankfurt

SC-Rapporter

Flutlicht, Spitzenspiel, Duell um den Champions-League-Qualifikaionsplatz. Der Sportclub empfing als Fünfter den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt. Der SC-Rapporter war dabei - und freute sich danach über einen Punkt. Fast sogar über zwei mehr.



Vor dem Spiel

Die Ausgangslage war klar. Die zwei Überraschungsteams der Saison trafen sich zum Spitzenspiel. Mit einem Sieg könnte der Sportclub an den Frankfurtern vorbei auf den vierten Platz rutschen – der am Ende der Saison zur Qualifikation an der Champions League berechtigt.  Jeder sprach darüber, nur SC-Trainer Christian Streich und seine Spieler wollten sich da nicht einreihen. „Reden sollen andere, es gibt genug Experten“, sagte Streich.

Das Spiel

Uiuiui. So eingeschnürt worden wie von den Frankfurtern ist der Sportclub im eigenen Stadion schon lange nicht mehr. Die Gäste waren dreifach dort, wo der SC einmal den Ball hatte. Dazu spielten die Frankfurter zielgerichtet nach vorne. Dass es zur Halbzeit noch 0:0 stand, war für den Sportclub glücklich.

In der zweiten Halbzeit arbeitete sich die Mannschaft von Christian Streich dann richtiggehend in die Partie hinein und gestaltete sie offen. In der Schlussphase taten sich Chancen auf, den Führungstreffer zu erzielen. Plötzlich stand Max Kruse frei vor dem Frankfurter Torwart Kevin Trapp – scheiterte jedoch. Auch Johannes Flum fehlte bei seiner Chance das Glück. So blieb es beim 0:0.



Die Fans

Auf Nord war die Stimmung am Freitagabend bei diesem Spitzenspiel komischerweise gar nicht so euphorisch. Der Dominanz der Frankfurter Mannschaft in der ersten Halbzeit setzten die Fans auf der Tribüne nicht allzu viel akustische Gegenwehr entgegen. Auch in der zweiten Halbzeit wurde das Stadion nicht gerade zum Hexenkessel - was bei der Kälte zugegebenermaßen auch nicht die einfachste Übung war. Bis auf zwei Mal „Steht auf, wenn ihr Badner seid“, gab es wenige Stadionmomente. Schade.

Der König des Platzes

Aus SC-Sicht stachen zwei Spieler heraus: Max Kruse und Johannes Flum. Hatte ersterer den Ball, ging es mit dem meist auch nach vorne. Kruse rannte und ackerte vorbildlich. Johannes Flum brachte nach seiner Einwechslung in der 60. Minute Schwung in das Angriffsspiel des SC. Mit ein wenig Glück wäre ihm der Siegtreffer gelungen.

Das Fazit

Auch wenn der Siegtreffer in der Schlussphase nahe war, das torlose Remis war letztlich ein Punktgewinn für den Sportclub. Die Mannschaft zeigte, dass sie sich in das spielerische Element und damit in das Spiel hineinkämpfen kann. Der SC bleibt auf damit einem hervorragenden fünften Platz.

Am Dienstag hat die Mannschaft zudem die Möglichkeit, mit einem Sieg in Mainz in das Halbfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Der SC-Rapporter genießt diese Phase – und hofft für das nächste Heimspiel auf bessere Stimmung auf Nord – und auf Plusgrade. 

Mehr dazu: