Radler Anfang Februar in der Dreisam ertrunken

Frank Zimmermann

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist in der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 2013 ein Radler in der Dreisam ertrunken. An jenem Wochenende hatte der Fluss Hochwasser; zumindest zeitweise stand der Dreisamuferradweg unter Wasser. Ob der Weg gesperrt war, ist unklar.



Der Mann, ein 48 Jahre alter Gipser, der im Stadtteil Wiehre wohnte, war am Samstagabend, 2. Februar, auf einer Feier seiner Firma im Stadtteil Lehen. Unterwegs war er mit seinem Mountainbike. Es wird vermutet, dass er auf dem Dreisamuferradweg zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens nach Hause gefahren ist. Wie und an welcher Stelle er in die Dreisam stürzte, ist unklar.


Seine Leiche wurde am Sonntagmittag, 3. Februar, im Leopoldskanal bei Rheinhausen, in den Dreisam und Elz münden, gefunden. Das Rad ist bis heute verschwunden geblieben. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nach jetzigem Stand der Ermittlungen weder von einer Straftat noch von einem Suizid, sondern von einem Unfall aus. Bei einer Obduktion der Leiche wurden keine äußeren Verletzungen festgestellt. Ob der Mann betrunken war, ist noch unklar.

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  [Bild vom 2. Februar: dpa]