Public Viewing: Vuvuzela-Verbot im Mensagarten

Jasper Friedel & Alexandra Sillgitt

Verbannung der Terrortröten: Wer im Mensagarten an der Rempartstraße WM-Spiele ansehen will, wird am Eingang nach Vuvuzelas gefilzt. Ansonsten gibt es dort eine 18 Quadratmeter große LED-Leinwand, Grillade und kühle Getränke.



Alle Spiele werden im Mensagarten gezeigt, der Eintritt ist frei. Zwischen 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr gibt es das Mensa-Abendessen, zu manchen Spielen wollen die Veranstalter Specials anbieten, etwa WM-Burger zum Selberbelegen beim Spiel Deutschland gegen Ghana (23. Juni). Kulinarische Spezialitäten aus Afrika serviert man bis Ende Juni ("Afrika Tage") nicht nur in der Mensa Rempartstraße, sondern auch in den Mensen im Institutsviertel und in Littenweiler. Unter anderem findet man auf dem Speiseplan Gerichte wie Hähnchenbrustfilet „Zulu“, gebackene Banane oder Rinderhacksteak mit Yamswurzel.


Eine akustische Spezialität aus Afrika ist im Mensagarten indes untersagt: Die Terrortröte Vuvuzela. "Wir hoffen auf die Einsicht der Fußballfans und hoffen, dass sie sie zu Hause lassen", sagt Renate Heyberger, stellvertretende Geschäftsführerin des Studentenwerks. Der Grund für das Trompetenverbot: Die Mensa liegt mitten in der Innenstadt. "Wir müssen Rücksicht auf die Anwohner nehmen." Kontrollen fänden am Eingang statt.

[Foto: Thomas Kunz]

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