Polizei: Keine Zwischenfälle beim Innenstadtbesuch von Papst Benedikt XVI.

fudder-Redaktion

An einer Sicherheitsschleuse für die Papstmesse auf dem Erfurter Domplatz sind am frühen Samstagmorgen mehrere Schüsse gefallen. In Freiburg gab es keine Zwischenfälle. Die Polizei zog eine erste positive Zwischenbilanz.

Rund 23.800 Menschen verfolgten nach Angaben der Polizei Freiburg die Einfahrt von Benedikt XVI. im Papamobil durch die Kaiser-Joseph-Straße, das Martinstor bis zum Münsterplatz, wo er von Erzbischof Robert Zollitsch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz sowie den Mitgliedern des Domkapitels begrüßt wurde.


"Freude, Herzlichkeit und lang andauernder Applaus der Menschen bestimmte die Atmosphäre entlang der dicht gesäumten Einzugsstrecke durch die Kaiser-Joseph-Straße" urteilte die Polizei am Nachmittag. "Zwischenfälle oder Störungen blieben aus; in der Innenstadt herrschte eine friedliche und heitere Stimmung bei bestem 'Papstwetter' unter strahlend blauem Himmel. Auch Unfälle, Verletzungen oder ähnliche Zwischenfälle wurden bislang nicht gemeldet. Die Helferinnen und Helfer des Malteser Hilfsdienstes erlebten bis zur Stunde eine gute Zeit ohne irgendwelche Einsätze."

Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen waren zahlreiche Sperrungen und Verkehrsbeschränkungen notwendig geworden. Die Polizei war und ist mit starken Kräften in der Stadt präsent, um Absperrungen zu sichern und Besucherströme zu lenken.

Die Polizei lobt die Zuschauer: "Die Menschen – darunter viele auswärtige Besucherinnen und Besucher – haben Verständnis für die unumgänglichen Einschränkungen, verhalten sich diszipliniert und folgen den Anweisungen der Ordnungskräfte." Größere Staus seien weitestgehen ausgeblieben, weil die Menschen sich im Vorfeld über die Verkehrsbeschränkungen informiert hätten.

Polizeichef Heiner Amann ist zuversichtlich, dass auch die noch ausstehenden Veranstaltungen, die Jugendvigil am Samstagabend, der Gottesdienst am Sonntagmorgen und die Vortragsveranstaltung im Konzerthaus am Sonntagmittag ebenso reibungslos und friedlich ablaufen werden.

Auch die Bundespolizei, die mit starken Einsatzkräften an diesem Wochenende für die Sicherheit der an- und abreisenden Pilger auf den Bahnanlagen sorgt, meldet laut Präsident der Bundespolizeidirektion Stuttgart, Peter Holzem, „bislang keine besonderen Vorkommnisse“.

Nach der Begrüßungszeremonie hält sich Papst Benedikt XVI. am Nachmittag zu internen Gesprächen im Priesterseminar Collegium Borromaeum auf und wird am frühen Abend zur Messe fahren, um mit jungen Menschen die Vigil zu feiern. Die Absperrungen entlang der Einzugsstrecke werden nach Angaben der Polizei aktuell wieder abgebaut und die Einschränkungen aufgehoben. Der Münsterplatz ist wieder zugänglich.

Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon wertet den Auftakt des Freiburg-Besuchs von Papst Benedikt laut Angaben der Polizei als einen „großartigen Start“ für ein großes und friedliches Fest. „Stadt, Ordinariat und Polizei haben sich gründlich und umfassend vorbereitet und arbeiten gut zusammen, damit die Menschen sicher und gut zu den Veranstaltungen und wieder heim kommen.“ Salomon dankte allen, die sich für den Besuch des Papstes engagieren und zu einem friedlichen und sicheren Verlauf beitragen: Der Polizei, den Sanitätsdiensten, den städtischen Ämtern und Gesellschaften und vor allem den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich ehrenamtlich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt haben.

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