Podiumsdiskussion: Wohnungsnot von Studierenden in Freiburg

Miriam Jaeneke

Wohnungssuche in Freiburg kann extrem garstig sein. Das bekamen insbesondere die Erstsemester dieses Wintersemesters zu spüren, derart angespannt war die Lage auf dem Wohnungsmarkt. Die Podiumsdiskussion "Faire Mieten für Studierende - jetzt!" am Mittwoch, 25. Januar 2012 greift das Thema auf.

Zu Beginn des laufenden Semesters reichten die Wohnheimplätze des Studentenwerks hinten und vorne nicht aus, sogar die Notunterkünfte konnten der Nachfrage kaum gerecht werden. Aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs in Bayern und des Wegfalls der Wehrpflicht hatte sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt zugespitzt. Noch enger wird es aller Voraussicht nach im kommenden Wintersemester, wenn sich zusätzlich baden-württembergische Abiturienten aus dem doppelten Abiturjahrgang an der Uni einschreiben. Entscheidend ist für die Studierenden bei der Wohnungssuche auch deren finanzielle Lage: Können sie sich einen Makler und die Kaution leisten oder eine Bürgschaft ihrer Eltern vorweisen? Der Studienstart war für viele Erstsemester daher mit Schulden, einer schlechten Wohnsituation oder weiten Anfahrtswegen verbunden und daher alles andere als unbelastet.


Am Mittwoch Abend diskutieren die Gäste Lennart Lein, Vorstandsmitglied des u-asta, Hendrijk Guzzoni, Aufsichtsrat der Stadtbau GmbH und Stadtrat der Linken Liste, Gerhard Frey, ebenfalls Aufsichtsrat der Stadtbau GmbH und Stadtrat der Grünen, Clemens Metz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiburg, und Herta König, Stadträtin der FDP, folgende Fragestellungen:

Wie dramatisch ist die Situation tatsächlich? Wie könnten Lösungswege aussehen? Wie können Politik und Wirtschaft Unterstützung bieten?

Die Veranstaltung wird von der gewerkschaftlichen Hochschulgruppe (DGB-Campus) in Kooperation mit dem u-asta der Universität Freiburg organisiert.

Mehr dazu:

Was: Podiumsdiskussion "Faire Mieten für Studierende - jetzt!"
Wann: Mittwoch, 25. Januar 2012, 20 Uhr
Wo: KG I, Platz der Universität 3, Raum 1199