Playlist Preview-Special: fudder DJ-Team @ Campus Open

Marc Schätzle

Bei der Campus Open steht die fudder-Crew heute Abend hinter den Reglern und beschallt den PingPongClub-Floor im Mensapavillon. Dieses Mal geben wir richtig Gas und mixen Gangster-Jazz mit Hip-Pop, Wagner auf 250 BPM, grässliche Twilight-Soundtrack Interpretationen, Housemucke von denen euch schlecht werden wird und Indiziertes aus der Volksmusik. Nehmt euch in Acht!



Diese Tracks hat Manuel mit dabei:


Westberlin Maskulin - Maskulin = Krieg

Heute hätten Kool Savas und Taktloss für so was 'nen Bambi bekommen. Damals, Berlin 1997, schockte ihr Album "Hoes, Flows, Moneytoes" die Szene wie ein Doppelwhopper 'nen Alnatura. Von dem Ding gab's in ganz Berlin nur 50 Kassetten - und die auch nur in einschlägigen Läden. Mein Kumpel Jan hatte irgendwoher eine Kopie einer Kopie einer Kopie bekommen, die ich mir natürlich sofort selbst kopierte. Die Quali war schon dermaßen schlecht, dass man eigentlich nur noch "Schwanz", "Hure" und "Ficken" verstand: Genau das richtige für einen 16-Jährigen, der versuchte, sich von seiner bildungsbürgerlichen Zehlendorfer Herkunft zu befreien. 
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Stieber Twins feat. Cora E - Einmal Macco Zweimal Stieber
Die Stieber Twins waren mir Anfang der 1990er schon auf dem "Alten Schule"- und "Die Klasse von '95"-Sampler aufgefallen. Dann, irgendwann danach, brachten sie endlich ihr erstes Album "Fenster zum Hof" 'raus - das mich flashte wie 'nen Kiffer Zero Zero. Die Zwillingsbrüder aus Heidelberg standen für jenen Hiphop, an den ich glaubte: eine (Sub-)Kultur, die aus den vier Elementen Rap, DJ-ing, Breakdance und Graffiti bestand. Jakob, mein Sprüherfreund, überspielte mir das Album auf Kassette. Und seither erschien mir der Südwesten als das Gelobte Land.
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Diese Tracks hat Caro dabei:


Joe Jackson -  One more time

Ich hatte diesen großartigen Knallersong vergessen, bis das beste DJ-Team der Stadt ihn vor einigen Wochen bei der besten Party dieser Stadt aufgelegt hat. Wie konnte mir das nur passieren?
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Tutti Paletti - Schabernack

Auch in der DDR gab es World-Music! Tutti Paletti kombinierten in ihrem Sound so ziemlich alles, was in den 80ern auch im Westen in war: Karibik-Beat auf Congas, ausführliche Saxophon-Soli, sinnfreie Refrains und ausgesprochen schlechte Texte. Außerdem war ein Stoffrabe ein festes Mitglied ihrer Band. What's not to love?
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Diese Tracks hat Marc dabei:



Helge Schneider - Es gibt Reis

Dadaistisches Gesamtkunstwerk. Dramaturgische Steigerung mit einschlägigem Thema, zusammengehalten durch Reis. Helges Ode an an eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel ist Kult. 
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Interactive - Forever Young

"Hach ja, früher war alles besser." Der alte Spruch, die alte Leier. Der Song kommt von Herzen...und vom Bauch, der mich daran erinnert: ich werde älter und fetter. Verdammt!
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Diese Tracks hat David dabei:

1. The Offspring: Why dont you get a job?
Wir haben keine Arbeit, keine Frau, kein Geld...FORZA SCF!
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2. Peter Wackel feat Chriss Tuxi: Joana (Du geile Sau)
Ha ja. Was will man mehr.
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Diese Tracks hat Markus dabei:

Markus serviert zum Warm-up eine Auswahl zeitloser HipHop-Klassiker wie "Gravel Pit" vom Wu Tang Clan (anhören), Street Dreams vom Nas (anhören) und "Watch out now" von den Beatnuts (anhören). Zu späterer Stunde gibt es willenlose Feierhymnen und gerade elektronische Beats. Gesetzt: One more Time von Daft Punk (kein Anhören-Link wegen GEMA-Schlonz) und Kids von MGMT (anhören).



Diese Tracks hat Fabienne mit dabei:

Martin Solveig & Dragonette - Hello
Martin Solveig ist der bessere David Guetta. Er macht Mitsing-House-Musik mit Schmunzelfaktor, seine Videos sind Fast-Kurzfilme und vor allem nimmt er sich selbst nicht so ernst. I Iike frenchy musique. Mal schauen wie viele Jungs sich den Satz heute Abend anhören müssen: "I just came to say: hello".
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Mika - Elle me dit
French-Pop schadet keiner Party. "Schließ dich nicht in deinem Zimmer ein, schüttel dich und tanz lieber, wo ist dein Problem?" heißt es in "Elle m'a dit". Mikas Gute-Laune-Lied muss man nicht mögen, sein Video-Clip mit Truffaut-Muse Fanny Ardant schon. Spätestens wenn man das gesehen hat, schüttelt man sich und tanzt und hat für dreieinhalb Minuten kein Problem.
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Was:
PingPongClub @ Campus Open
Wann:
Samstag, 25. November 2011, 22 Uhr
Wo: Mensapavillon @ Mensabar

Noch mehr Ausgeh-Termine:

Alle Termine zum Wochenende findet ihr in unserem fudder-Partyplaner "Wo rockt's?". Termine unter der Woche findet ihr unter der Rubrik Kalender beim Navigationspunkt "Freie Zeit". Viel Spaß beim Stöbern.