Pfingsten: Zwei Gigs von Lukas Meister

Alexander Ochs

Am langen Pfingstwochenende kommt der Freiburg-Berliner Liedermacher Lukas Meister für zwei Konzerte zurück in die Heimat. Die Gigs könnten unterschiedlicher nicht sein, hat der Musiker im Interview verraten.



Was können die Zuschauer erwarten bei deinen beiden Gigs in der Regio – und worin liegt der Unterschied?

Die beiden Konzerte repräsentieren  sozusagen die beiden Extreme, zwischen denen wir uns auf der Tour bewegen. In der Rombach-Scheuer müssen wir schon wegen der Größe wesentlich leiser spielen. Das wird eben ein Kneipenkonzert und geht mehr in die Richtung von meinen Solo-Auftritten.

In Schmitz Katze haben wir eine große Bühne, viel Platz und eine große Anlage – das ist natürlich vom Gefühl her völlig anders. Dort machen wir auch einen Live-Mitschnitt, was ziemlich spannend wird, weil wir auch einige Songs im Programm haben, von denen es noch keine Studioversion gibt. Es lohnt sich also vorbeizuschauen, dann hört man unsere neuen Songs und wird nebenbei noch Teil von einem einzigartigen Tondokument.

Seit deinem TV-Noir-Auftritt als Überraschungsgast sind anderthalb Jahre vergangen. Was hat sich seitdem geändert?

Ich habe mein erstes Album veröffentlicht und bin auf Solo-Tour gegangen. Das hat schon sehr viel Spaß gemacht. Aber der Wunsch nach mehr Sound auf der Bühne wurde auch größer, je länger die Konzerte gingen. Also habe ich in Berlin nach Musikern gesucht und bin auf Caroline Weber (Drums) und Clemens Richter (Bass) gestoßen.

Außerdem ist Veronika Glotz wieder als Sängerin dabei, die kennt man auch schon vom Album. Zusammen ist das genau die Mischung, die meine Songs voller und runder klingen lässt, ohne sie zu verfremden. Jetzt sind wir zu viert unterwegs, die Läden werden langsam größer, wobei TV Noir als Referenz bestimmt auch hilfreich ist.

Du warst viel auf Tour und bist jetzt seit über einer Woche unterwegs. Wie fühlt sich das an, wie klappt das?

Es ist auf jeden Fall schöner, mit Band unterwegs zu sein. Man hat Gesellschaft, kann sich beim Fahren abwechseln. Und man kann den Songs mehr Platz geben. Weil meine Musik sehr textlastig ist, ist es wichtig, dass man zwischendrin auch mal einen Instrumentalpart hat, damit die Leute nicht vom Text erschlagen werden. Bisher bin ich sehr zufrieden mit der Tour. Lübeck war ein echtes Highlight.

Das Tourleben bedeutet normalerweise Stress. Welche Probleme gab es bei euch bislang?

Bisher lief eigentlich alles glatt, wir mussten nur unsere Bandkasse knacken, weil der Schlüssel noch in Berlin liegt.

Mehr dazu:

Was: Konzert Lukas Meister mit Band
Wann: Pfingstsonntag, 8. Juni 2014, 20 Uhr
Wo: Schmitz Katze
Eintritt: 8 Euro

Was: Konzert Lukas Meister (Solo)
Wann: Pfingstmontag, 9. Juni 2014, 20 Uhr
Wo: Rombach Scheuer, Staufen
Eintritt: TBA