Parkour-Workshop in der Burdahalle

Markus Hofmann

Am kommenden Sonntag veranstaltet die Sport-Community Sportalis in der Freiburger Burdahalle einen Parkour-Workshop ((Foto: stieverabbit@googlemail.com). Doch keine Angst: Die Teilnehmer müssen keine Salti vollführen oder waghalsige Mutproben ablegen.

Stefan Hinkelmann, ehemaliger Traceur von Parkour Freiburg und 21. der Parcouring-Weltmeisterschaften in München, bietet 15 Sportalis-Usern die Chance, an einem Parkour-Workshop teilzunehmen. Sportalis will auf diese Weise den direkten Kontakt unter seinen Usern fördern. Verbunden wird das Ganze mit der Trendsportart Parkour. Hierbei geht es für den Läufer (Traceur) darum, sich möglichst schnell und effizient fortzubewegen.


Der Workshop findet am Sonntag, 9. September, um 17 Uhr in der Burdahalle der Freiburger Turnerschaft 1844 statt (Schwarzwaldstrasse 181, Google Map). Die Aktion dauert ungefähr 4 Stunden. Die Teilnehmer werden gebeten, Hallensportschuhe, Laufschuhe für draußen, Kleidung, die Bewegungsfreiheit ermöglicht, ausreichend zu Trinken und bei Bedarf Verpflegung mitzubringen.

Die Teilnehmer werden sich in einem aufgebauten Parkour in einer Sporthalle wieder finden. Dort werden sie mit einem ausgebildeten Instruktor die Kunst des Parkours erleben. Die Hindernisse werden Schritt für Schritt angegangen und können auf unterschiedliche Schwierigkeitsgrade verstellt werden, so dass, so Sportalis in einer Pressemitteilung, jeder auf seine Kosten kommt und den einen oder anderen Adrenalin-Kick erlebt.
  • Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Die ersten 15 Einsendungen werden als Teilnehmer registriert und erhalten eine Bestätigung.
Was: Parkours-Worksop
Wann: So, 9. September, 17-21 Uhr
Wo: Burdahalle

 

Mehr dazu:

Ursprung: Der Ursprung dieser Sportart liegt in den frühen 1980er Jahren. Damals erlernte David Belle von seinem Vater, einem ehemaligen Vietnamsoldaten, in den Wäldern Nordfrankreichs die so genannte Méthode naturelle, diese dient der physischen und mentalen Ausbildung im Einklang mit der Natur. Diese Methode lehrte ihm die Kunst des Flüchtens und des Überlebens. Nach seinem Umzug in ein Pariser Vorort übertrug er das Erlernte auf seine urbane Umgebung.

Heute gilt diese Kunst Dinge wie Papierkörbe, Bänke, Mauern, Garagen, Litfasssäulen etc. zu überwinden als Sportart. Sie setzt Kreativität, Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin  voraus, aber auch Konzentration und geistige Stärke werden vom "Traceur" verlangt.