Neun Dinge, mit denen Du deine Verpflichtungen wunderbar aufschieben kannst

Anna Lob

Prokrastination – ein Wort, das einige sicherlich viel zu gut kennen. Wer prokrastiniert, der schiebt wichtige Dinge vor sich her. fudder gibt euch Tipps, um das in Zukunft schöner zu tun – denn wer Prokrastination zelebriert, erntet Spaß statt Scham.



1. Eine neue Serie anfangen

Die Prokrastinationsbewegung hat ganz neue Ausmaße angenommen, seit es Netflix gibt. Verloren ist der Tag bestimmt, wenn du eine neue spannende Serie anfängst. Am besten mit 5 Staffeln und pro Staffel 25 Folgen à 45 Minuten. Absolute Suchtgefahr besteht zum Beispiel bei der spanischen Serie "Haus des Geldes". Auf Wiedersehen, Verpflichtungen!

2. Eine Kaffeepause in der UB

Auch für diejenigen, die es schon in die UB geschafft haben, ist die Hoffnung noch nicht verloren. Es bieten sich genug Möglichkeiten, nicht das zu tun, was man eigentlich tun sollte. Am besten eignet sich dafür die Kaffeepause. Schnappt euch einfach eure Lieblingskommilitonen und setzt euch ins Libresso. Die Pausen dehnen sich am besten aus, wenn jeder erst mal darüber spricht, wie viel er eigentlich zu tun hat und warum er momentan zu nichts kommt.

3. Spazieren gehen

Oh, so schönes Wetter draußen! Da wäre man ja verrückt, wenn man den ganzen Tag nur drinnen verbringt. Auch wenn die Lernunterlagen schon bereit liegen – ein bisschen frische Luft hat noch niemandem geschadet. Die perfekte Gelegenheit mal wieder auf den Schlossberg zu gehen, das wollte man ja sowieso schon länger mal wieder machen.

4. Putzen

Bevor man sich intensiv einer Aufgabe zuwendet, sollte man auf jeden Fall das Zimmer oder am besten gleich die ganze Wohnung aufräumen und putzen. Feng-Shui Raumkonzepte besagen, dass in einem unaufgeräumten Zimmer der Energiefluss behindert wird. Das bedeutet, man kann sich in unordentlichen Umgebungen schlechter konzentrieren – also packt den Wischmopp aus und los!

5. Terminkalender organisieren

Im Alltag bleibt es manchmal auf der Strecke den eigenen Terminkalender zu aktualisieren. Bevor man sich also mit den richtig wichtigen Dingen befasst, sollte das auf jeden Fall erledigt werden. Die Gelegenheit kann man auch gleich nutzen, um die ganzen Termine zu machen, die man normalerweise vor sich herschiebt. Nirgends lässt sich besser prokrastinieren als in der Warteschleife von Hausärzten oder Servicehotlines.

6. Eine To-Do Liste schreiben

Wenn der Kalender auf dem neusten Stand ist, kann man sich direkt eine To-Do-Liste schreiben. Es braucht schließlich einen Überblick über die anstehenden Aufgaben. Abgearbeitet wird die selbstverständlich ein ander mal.

7. Den Münsterturm hoch gehen

Wenn man in Freiburg lebt, gibt es einige Dinge, die man einmal machen sollte. Dazu gehört auch die Besteigung des Münsterturms. Wer also keine Lust hat sich der Lernerei oder einer Hausarbeit zu zuwenden, kann sich ja auf die 333 Stufen im Münsterturm konzentrieren. Im Anschluss sollte man auf jeden Fall noch eine Weile die Aussicht genießen! Allerdings müsst ihr die Besteigung noch ein bisschen vor euch herschieben, denn der Turm ist erst ab September wieder für Besucher offen.

8. Alte Freunde kontaktieren

Scrolle bei deinen Whats-App-Chats doch einfach mal ganz nach unten und schreib alten Bekannten, von denen du schon mindestens ein halbes Jahr nichts mehr gehört hast. Die werden sich auf jeden Fall total freuen und es braucht Minimum 20-minütige Sprachnachrichten, um sich wieder auf den neusten Stand zu bringen. Was gibt es Sinnvolleres, wenn man sowieso schon zu viel zu tun hat?

9. Schlafen

Der Klassiker. Ohne richtig ausgeschlafen zu sein funktioniert nichts. Ob Vormittags-, Mittags- oder Nachmittagsschläfchen: Alles ist erlaubt, um sich nur nicht mit den eigentlichen Aufgaben befassen zu müssen. Wer von den Schläfchen auch nicht wacher wird, kann dann bei Punkt zwei weiter machen.

Mehr zum Thema: