Neueröffnung: Tapasbar "La Pepa" in der Moltkestraße

Carolin Buchheim

"Tapas y Copas" steht auf dem neuen Schild des Lokals in der Moltkestraße 27. In den Räumlichkeiten, in denen bisher das Freiburger Bierhaus mehr als 100 Sorten Bier angeboten hat, wollen José Garcia und Skajo- und QU-Mann Thomas Rauhut in der kommenden Woche eine Tapasbar eröffnen.



"Ich will Spanien nach Freiburg bringen", sagt José Garcia (Bild unten) über seine neue Tapasbar "La Pepa". "In Freiburg gibt es zwar schon spanische Lokale, die schöne Konzepte haben, aber ich als Spanier finde, dass man das noch besser machen kann."

Gemeinsam mit QU- und Skajo-Macher Thomas Rauhut will der 32-Jährige Andalusier ab dem 19. September 2014 in der Moltkestraße Tapas und Wein anbieten. Garcia hat schon in diversen Freiburger Gastronomiebetrieben gearbeitet, unter anderem im El Gallo, Mamasita und Juri's Cocktail & Wine Bar; auch in Rauhuts QU und dessen 2012 geschlossener Bar "Shoko" in der Postpassage war er Mitarbeiter. Jetzt sind die beiden Geschäftspartner. Ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Skajo ein weiterer Laden - das halte das Leben interessant. "Mir macht das Spaß!", sagt Rauhut. "Ohne meine jeweiligen Geschäftspartner ließe sich das aber nicht machen."

An das Freiburger Brauhaus erinnert in dem Lokal im Hochparterre nicht mehr viel. Die Wände sind hell gestrichen, vor den Fenstern stehen rote und gelbe Blumenkästen, eine Wand ziert ein Picasso-Bild, hinter der Theke wird noch ein Regal aus Weinkisten gebaut. Der Laden ist schlicht gestaltet, dezent rustikal.

"Als ich das erste Mal hier hereingekommen bin, dachte ich, dass das absolut nicht geht und der Laden zu dunkel für eine Tapasbar ist", sagt Garcia. "Aber wir haben es geschafft." Einen Monat lang waren Garcia, Rauhut und Mitarbeiter damit beschäftigt, Holzverkleidungen, Möbel, Wände und einen Kühlraum, der mitten in den Gastraum gebaut war, zu entfernen. Fast 400 Quadratmeter ist das Lokal insgesamt groß; im Kellergeschoß sind die Umbauarbeiten noch nicht so weit vorgeschritten. Dieser Teil des Lokals soll erst mit einer Woche Verzögerung eröffnet werden.

Nach Wunsch der Betreiber soll das "La Pepa" ein lockerer Laden werden. Zu Essen geben wird es "Pintxos", kleine Tapas bis hin zu Desserts, die man sich einfach von der Theke nehmen kann. "In denen steckt jeweils ein Zahnstocher. Bezahlt wird dann nach der Anzahl der Zahnstocher", erklärt Garcia das Konzept. Jede Portion soll 1,90 Euro kosten. Außerdem können Tapas wie Tortillas, Patatas, Gazpacho oder Datteln im Speckmantel auch von der Karte bestellt werden.

Eine Besonderheit: Auch wer nur ein Getränk bestellt, kriegt einen kleinen Gruß aus der Küche. "Das machen wir in Spanien so", sagt Garcia. "Warum also nicht hier?"  "Und wer viel trinkt, kann sich satt essen", sagt Rauhut lachend.

Geöffnet sein wird das "La Pepa" täglich ab 11:30 Uhr, die Konzession erlaubt eine Öffnung bis drei Uhr. "Wir wollen erstmal gucken, wie sich der Laden entwickelt", sagt Rauhut. Am Wochenende können sich die Betreiber für das Kellergeschoß auch schon mal Live-Musik vorstellen. Jetzt wollen sie aber erstmal aufmachen. Das Sedanquartier sei ein guter Ort für eine Tapasbar. "Das ist echt eine tolle Gegend", sagt Thomas Rauhut. "Die Leute sitzen hier abends auf der Straße, es ist sehr lebendig hier, ein junges, dynamisches Viertel."    

La Pepa

Moltkestraße 27
79098 Freiburg im Breisgau  

Öffnungszeiten

ab 11:30 Uhr

Mehr dazu:

   

Foto-Galerie: Andi Limberger

Tipp: Wartet einen Augenblick, bis die Galerie komplett geladen ist. Ihr könnt euch dann ganz bequem jeweils das nächste Foto anzeigen lassen, indem ihr auf eurer Tastatur die Taste "N" (für "next") drückt.