Neueröffnung: Am Freiburger Hauptbahnhof steht jetzt ein Binkies-Kaffeebecher

Kim Cara Ruoff & Ricarda Haaser

Er dürfte schon so manchem Pendler oder Reisenden aufgefallen sein: Seit ein paar Tagen steht ein überdimensionaler Kaffeebecher auf Gleis 1 am Freiburger Haupfbahnhof. Es handelt sich dabei um eine Coffee-To-Go-Filiale des Franchise-Unternehmens "binkies". Fudder war vor Ort:



Die Inhaber

Hinter der Idee, Kaffee aus einem drei Meter großen Kaffeebecher zu verkaufen, steckt Binkies-Geschäftsführer Stergios Nanos. Gemeinsam mit den Brüdern Alexander und Gottlieb Fink hat er 2014 die Binkies Coffee Company gegründet. Nach dem ersten Riesen-Becher in Offenburg folgten innerhalb eines Jahrs vier weitere Städte, darunter Dortmund und Ludwigshafen.

Vergangene Woche war es dann soweit – am Freiburger Bahnhof eröffnete der neuste Binkies-Becher. Er steht links neben dem Gebäude von Südbadenbus an Gleis 1. Konzipiert wurde der 1,5 Tonnen schwere Becher von den Inhabern selbst.

„Anfangs hatte der Becher schon noch ein paar Macken. Alles zu optimieren dauert eben eine Weile, aber wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt Gottlieb Fink. Sein Bruder Alexander (Bild oben) ist ausgebildeter Barista und steht heute selbst hinter der Theke „Wir verkaufen täglich an die 200 Kaffees. Am besten läuft Milchkaffee und Latte Macchiato“.

Seit über einem Jahr haben die Binkies-Unternehmer die Eröffnung in Freiburg geplant „Die Zusage kam sehr kurzfristig, deshalb fehlen uns auch noch Mitarbeiter“ sagt Gottlieb Finke, der seinem Bruder heute Gesellschaft leistet.



Die Atmosphäre

Klein, aber fein. Das Format des neuen Coffeeshops ist auf jeden Fall schon mal ein Hingucker. Der Kaffe wird direkt aus dem Kaffeebecher heraus verkauft. Dieses Modell verbessern die Inhaber stetig und haben es sich auch patentieren lassen.

Der Kaffeebecher, der seit neuestem Freiburgs Bahnhof ziert, hat allerdings auch seine Nachteile: für die wartenden Kunden gibt es kaum eine Möglichkeit, sich unterzustellen oder gar hinzusetzen. Dafür ist im Kaffeebecher einfach kein Platz.

Allerdings handelt sich bei dem neuen Coffee-Shop, wie die Form bereits vermuten lässt, auch ausdrücklich um einen „Coffe to go“ und nicht um ein gemütliches Café zum Reinsetzen. Es bleibt abzuwarten, ob die neue Kette ihr Motto „Best coffee in town“, wohl erfüllen wird.



Das Angebot

Das Kaffee-Angebot ist vielfältig. Zwar gibt es keine Frappuccinos, dafür eine solide Auwahl an normalen Kaffees und heißer Schokolade: von Americano über Latte Macchiato, Espresso und Cappuccino ist alles dabei. Die Internet-Seite von binkies lässt hoffen, dass es bald auch Frozen Yoghurt, Frappuccions und Hotdogs im Angebot geben wird. Bisher besteht das kulinarische Angebot nur aus Croissants.

Eine Spezialität ist der Hot Binkiccino. Er besteht aus heißer Schokolade und Kaffee und schmeckt sehr lecker. Das könnte auch daran liegen, dass die Besitzer die Kaffeebohnen nach ihrem Geschmack extra zusammenstellen lassen. „ Wir haben das so lange ausprobiert, bis uns das Ergebnis geschmeckt hat“, sagt Gottlieb Fink.



Die Preise

Die Preise sind - besonders verglichen mit anderen Ketten -  fair. Einen kleinen Michkaffee bekommt man für 1,80 Euro, einen Großen (500ml) für 3,60 Euro. Überhaupt kostet nichts auf der Karte über 4 Euro, was definitiv ein Pluspunkt ist. Einen Espresso bekommt man hier schon für 1, 40 Euro. Binkies empfiehlt sich also auch für Leute mit einem etwas schmalerem Geldbeutel, wie zum Beispiel Studenten.

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