Neue VAG-Plakate – mit Pussy?

Wolfgang Weismann

"Keine VAG, kein Kribbeln": Der Slogan der neuen VAG-Plakate sorgt bei einigen Menschen für Verwirrung. Weil sie an das Wort Vagina denken. Hihi.

Liebe Freiburger Verkehrs-AG, du stehst ja schon eine ganze Zeit mit einem Fuß im Dauerfettnäpfchen. Jetzt aber hast du es geschafft. Du hast einen Kopfsprung ins Fettbecken gemacht und dich so richtig mit Fett eingesaut, dass Beuys neidisch würde.


Worum es geht? Du trägst seit 1974 das Kürzel VAG auf Bahnen und Bussen vor dir her. Das ist der kleine Fettnapf. Denn es dürfte zumindest den Austauschstudenten aus Detroit oder das Aupairmädchen aus Boston irritieren, dass sie mit einer "Vag" fahren müssen – was im Englischen die Kurzform für Vagina ist.

So, und jetzt kommt der Kopfsprung: Auf großen Leuchtplakaten verbreitest du neuerdings die Botschaft, dass es ohne Vagina ("VAG") kein Kribbeln gibt. Ich meine, das glaube ich dir sogar. Aber was hat diese Weisheit im öffentlichen Raum zu suchen?

Ich weiß, schlimm ist, wer sich Schlimmes denkt. Aber mal ehrlich: Beim Slogan der Plakate hast du wohl gar nichts gedacht, nicht mal das Schlimmste. Überlege dir fürs nächste Mal lieber Sprüche wie: "Wir lassen eine fahren!" oder "Steigste ein, kannste aussteigen!"

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