Nach der Entscheidung im Gemeinderat: Wie geht’s mit dem Slow Club weiter?

Brigitte Rohm

Der Slow Club steht für ein alternatives Kulturprogramm. Bis zum Beschluss über den Doppelhaushalt war nicht klar, ob er tatsächlich eine Förderung bekommt. Wie es jetzt beim Slow Club weitergeht, sagt Jule Landenberger vom PR-Team.

Fasst nochmal zusammen: Was wurde im Doppelhaushalt zugunsten eurer Institution entschieden? Wie viel Geld bekommt ihr?

Kurz vor knapp haben wir in der dritten Lesung nun glücklicherweise doch die Zusage für eine institutionelle Förderung erhalten. Für dieses Jahr beläuft sich der städtische Zuschuss auf 5000 Euro und für 2018 dann auf 10.000 Euro.

Was bedeutet dieser Beschluss nun für euch? Was macht ihr mit dem Geld?

Für uns bedeutet der Beschluss einen Grund zur Freude! Zum einen, weil unsere kulturelle Arbeit jenseits des Mainstreams hier in Freiburg weiter bestätigt wird. Mit dem Geld können wir wieder gelassener in die Programmplanung gehen. Bei der stand und steht immer der Anspruch an künstlerische Qualität und Vielfältigkeit an oberster Stelle, welcher aber durchaus schon mal von einem finanziellen Sommerloch angefressen werden kann.

Dieser Anspruch und der große Zuspruch gehen nach sieben Jahren intensiver Club- und Vereinsarbeit aber nicht nur an die finanzielle Substanz. So ist unser Ziel, über kurz oder lang Personalstellen zu schaffen, zumindest für die organisatorischen Bereiche, um den Club dauerhaft gesund zu betreiben. Daher ist es zum anderen auch ein Grund, so weiterzumachen wie bisher, denn von der Summe für dieses Jahr ist an Arbeitsstellen noch nicht ganz zu denken. Aber für nächstes Jahr können wir mit der Planung beginnen. Ein Anfang ist gemacht – und darüber sind wir wirklich glücklich.

Wie habt ihr den Beschluss gefeiert oder wie werdet ihr ihn feiern?

Auch, wenn uns ein gewisses Talent zum Feiern nachgesagt wird, werden wir das in diesem Fall nicht explizit tun. Wir können ja nicht gleich das ganze Geld wegschlürfen. Aber selbstverständlich stoßen wir bei den nächsten Thekenbegegnungen mit dem Team, den Gästen, Freunden und unseren Unterstützern darauf an! Ist ja schließlich ein guter Anlass, den man sich nicht entgehen lassen sollte, also: Zum Wohlsein!

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