Nach dem Freiburger Wohnungslosen-Video: Menschen auf der ganzen Welt feiern den Japy Day

Daniel Laufer

Das Freiburger Wohnungslosen-Video hat gewirkt. Am Samstag war Japy Day. Menschen auf der ganzen Welt haben mitgemacht:



"Wie können wir die Welt verbessern?", hatten die Jungs vom Verein Be Japy im Vorfeld gefragt - und gleich selbst die Antwort gegeben. "Es ist ganz leicht: Wir müssen einander helfen!" Also riefen sie den Japy Day aus, einen Tag, an dem Menschen auf der ganzen Welt Gutes tun sollten. Dieser Tag war der Samstag.


Bekannt geworden sind die Studenten durch ihre YouTube-Sensation "Three German students surprise a homeless guy". Mehr als 16 Millionen Mal wurde das Video angeschaut. Es hat einen Hype um die Macher ausgelöst; erst vergangene Woche waren sie wieder auf RTL zu sehen.

Am Samstag ging es aber in erster Linie um die Aktionen Anderer. Peter Wilhelm und seine Mitstreiter hatten die ganze Welt aufgefordert, am Japy Day teilzunehmen. "Der Tag war für uns zwar keine Riesensensation, aber trotzdem ein Erfolg", sagt er. Einige Fans haben Videos gepostet, andere Fotos - für die Ideegeber ein emotionales Erlebnis. Jetzt, da wildfremde Menschen in fernen Ländern auf einmal selbstgemachte Be Japy-T-Shirts trugen, konnten sie sehen, was sie mit ihrem Engagement erreicht hatten. Ein großer Teil der Einsendungen stammte aus Mexiko. "Dort haben sie Essen und Kleidung verteilt", erzählt Wilhelm. "Es gibt da ganz andere Nöte als hier."



Auch die Be Japy-Gründer waren am Japy Day wieder unterwegs. Zu fünft gingen sie ins Freiburger Pflegeheim Senovum. Zunächst gab es Kaffee und Kuchen, dann dann konnten sich die Bewohner mit Grußbotschaften fotografieren lassen und das Ergebnis als Karte verschicken, zum Beispiel nach Australien an die Tochter oder nach Berlin an die Ex-Freundin. Und natürlich hat Be Japy bei dieser Gelegenheit auch gleich ein neues Video gedreht:



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