Mountainbiker fordern im Landtag Abschaffung der Zwei-Meter-Regel

Roland Muschel

Diskriminierung der Mountainbiker oder sinnvolle Vorschrift? Die Regelung, wonach Radfahrer im Wald nur auf Wegen ab zwei Meter Breite fahren dürfen, bleibt auch bei einer Anhörung im Landtag umstritten.



Die Regelung, im Wald nur Wege ab zwei Meter Breite für Radler freizugeben, sei "bundesweit einmalig" und gehöre abgeschafft, verlangt der Präsident des Württembergischen Radsportverbands, Hans Lutz, der Radler diskriminiert sieht. Mountainbikern dürfe "nicht die Fähigkeit abgesprochen werden, auf andere Waldnutzer Rücksicht zu nehmen", assistiert Tilman Kluge von der Initiative Mountainbike. Die Zwei-Meter-Regel sei "verfassungsmäßig angreifbar". Radfahrer würden "kriminalisiert", sagt der Vorsitzende der Naturfreunde Württemberg, Andreas Linsmeier.


Schon im Vorjahr haben die Mountainbiker mobil gemacht. Sie wollen ihren Sport im ganzen Wald ausüben und dafür die Regel kippen. Dafür haben sie mittels Online-Petition 58 200 Unterschriften gesammelt. Am Mittwoch trugen sie ihre Argumente im Landtag bei einer Anhörung des Petitionsausschusses und des Ausschusses für den ländlichen Raum vor. Am 16. Juli beraten die Abgeordneten, einen Beschluss über die Petition fällt der Landtag nach der Sommerpause.

Den ganzen Text gibt's bei den Kollegen der Badischen Zeitung: Diskussion über Zwei-Meter-Regel für Mountainbiker

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