Modeshop Yum Yum zieht in die Löwenstraße

Miriam Jaeneke

Am 30. April schließt das Yum Yum seine Pforten in der Universitätsstraße. Die Neueröffnung in der Löwenstraße - im ehemaligen Schlecker - ist für das erste oder zweite Maiwochenende vorgesehen. Dort gibt es dann auf viel größerer Fläche Klamotten, Schuhe und Wohnliches.



Ein genaues Datum für den Umzug steht noch nicht fest: „Durch die Umbaumaßnahmen ist es ein bisschen schwierig, das auf den Tag genau zu sagen“, erklärt Matthias Oberle, der das Yum Yum zusammen mit Karen Ralls führt. Die Löwenstraße 8-14, in der bis vor Kurzem noch eine Schlecker-Filiale untergebracht war, hat eine Verkaufsfläche von etwa 220 Quadratmetern und ist damit drei Mal so groß wie die beiden bestehenden Yum Yum-Geschäfte. Diese Erweiterung ist auch ein Hauptgrund für den Umzug.


„Hier in den kleinen Läden ist es auf die Dauer sehr eng. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Lager- und Personalraum auf einer Ebene sind, denn hier ist es ja doch recht verschachtelt: Die Herrenabteilung ist unten, das muss man jedem Kunden, der den Laden noch nicht kennt, sagen. Außerdem können wir dadurch, dass es direkt nebenan liegt, unsere Stammkundschaft mitnehmen und haben am neuen Standort eine größere Laufkundschaft.“ Zusätzlich soll durch die Zusammenlegung von Schuhen und Kleidung Personal eingespart werden können. „Und es ist eine sehr schöne Location“, sagt Oberle.

Verhandlungen mit den Vermietern liefen bereits seit Jahren, denn Schlecker hatte schon vor längerer Zeit und unabhängig von den insolvenzbedingten Schließungen vor, diese Filiale aufzugeben. Mit dem zusätzlichen Platz wird auch ein größeres Sortiment in die Löwenstraße Einzug halten: Modeschmuck und Wohnaccessoires, „von der witzigen Spülbürste bis zu Sachen, die man sich ans Fenster kleben kann“, so Oberle, Poster mit Kunstdrucken, Vintage-Möbel.

Der Tintenmarkt „Refill Center“, der seinen Stammplatz jetzt noch in der Löwenstraße gegenüber vom Burger King hat, wird in den textilen Teil des Yum Yum-Geschäfts einziehen. In den Geschäftsteil mit den Schuhmoden kommt ein Bekleidungsgeschäft.

Auch nach der Eröffnung wird sich im Innern – „wir planen das Interieur selbst“ – noch einiges tun: „Wir werden Monat für Monat was im Laden machen, weil wir es gar nicht schaffen, die ganze Deko und alles innerhalb von ein paar Tagen auf die Beine zu stellen. Wir machen das Stück für Stück.“

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