Mit Beton aus Wüstensand gegen das Strandsterben

Jule Markwald

Die Fußballstadien in Katar waren der Auslöser für ihr Projekt: Eric, Felix und Philipp aus Donaueschingen forschen zum Thema Beton und was die drei da so austüfteln, könnte die Welt verändern.

Es wird mittlerweile als die nächste drohende Naturkatastrophe gehandelt: Der weltweite Sandmangel. Riesige Sauger holen ihn vom Meeresboden, Strände und Flussbetten werden abgegraben und Staudämme gebaut. 15 Milliarden Tonnen Sand werden jedes Jahr auf der ganzen Welt verbraucht. Für Straßenbau, in der Glas- und Chemieindustrie und ganz besonders für die Herstellung von Beton. Denn Beton besteht aus Wasser, Zement und Wasser und ist wahrscheinlich das wichtigste Baumittel, dass es auf der Welt aktuell gibt.


Eric Schreiber, Philipp Kuschel und Felix Kuschel wurden durch einen Fernsehbericht über die Fußballstadien in Katar auf das Problem aufmerksam. Katar besteht zu großen Teilen aus Wüste, aber trotzdem wurde zum Bau der Stadien tonnenweise Sand aus dem Ausland herangeschafft. Das muss doch auch anders gehen, dachten sich die drei Schüler und machten sich ans Werk.

Korngröße, Quarz- und Kalkanteil der unterschiedlichen Sandarten wurden genau unter die Lupe genommen und bestimmt. Mit Unterstützung der Firma Mall konzipierten sie unterschiedliche Betonklötze aus verschiedenen Sanden. Ihre Ergebnisse wollen sie beim Regionalwettbewerb auf der Freiburger Messe vorstellen.
Mehr dazu:

Was: Regionalwettbewerb Südbaden – Jugend forscht
Wann: Donnerstag und Freitag, 9. und 10. Februar 2017
Wo: Messe Freiburg
Eintritt: frei (öffentliche Ausstellung am Freitag, 10. Februar, ab 9 Uhr)

Disclosure

Fudder ist Medienpartner des Regionalwettbewerbs Jugend forscht. Dieser wird in Südbaden traditionell vom Waldkircher Unternehmen Sick AG durchgeführt. Im Rahmen dieser Kooperation gibt es wieder unser Forscher-Blog mit freundlicher Unterstützung der Sick AG, in dem wir einige interessanteste Themen rund um das Thema Jugend forscht präsentieren.