"Millionärswahl": Live-Auftritt von Gassenkletterer Raffael Armbruster in Freiburg abgesagt

Christina Fortwängler

Eigentlich sollte der Freiburger Gassenkletterer Raffael Armbruster diesen Donnerstag live aus Freiburg seinen Stunt für die TV-Show "Millionärswahl" auf Pro7 zeigen - lediglich eine Unterschrift des hiesigen Amts für Öffentliche Ordnung fehlte noch. Nun hat die Produktionsfirma den Antrag zurückgezogen Was das für Raffael bedeutet:



Nur noch eine Unterschrift stand zwischen Gassenkletterer Raffael Armbruster und der Möglichkeit, seinen Live-Stunt für die ProSiebenSat.1-Show "Millionärswahl", die vergangene Woche anlief, in Freiburg aufzuzeichnen. Doch das Amt für Öffentliche Ordnung kam nicht mehr dazu, den Antrag zu bewilligen. Am Sonntag zog die Produktionsfirma Brainpool TV GmbH das Gesuch aus "produktionstechnischen Gründen" zurück, wie es in der Mail an das Amt für Öffentliche Ordnung heißt.


Das neue Show-Format "Milionärswahl", bei der Zuschauer und die 49 Kandidaten über ein Voting entscheiden sollen, wer am Ende die Million gewinnt, wurde zudem starkt gekürzt. Aus ursprünglich sechs verbleibenden Live-Shows und einem Finale ist nun ein Schnelldurchlauf geworden - lediglich zwei Shows, ein Halbfinale am kommenden Samstag und ein Finale am 25. Januar sind übrig geblieben.

Für Raffael heißt das nicht nur der Verzicht auf seinen Live-Stunt, sondern auch erhöhte Konkurrenz. Am kommenden Samstag muss er sich gegen 34 andere Kandidatenteams durchsetzen. Statt der ursprünglich geplanten Live-Aufnahmen wird es von ihm nur einen Einspieler aus Interviews und seinen eigenen Videos zu sehen geben. Er kann imer noch zum Millionär gewählt werden, Training und investierte Zeit der vergangen Wochen waren jedoch umsonst. "Ich finde es natürlich superschade", sagt er. "Jetzt habe ich keinen Einfluss mehr auf die Entscheidung".

Schuld an der Kürzung der Show sind wohl schlechte Kritik und fehlende Einschaltquoten. Dies bestätigte der Sender ProSiebenSat.1 am Montag gegenüber dem Mediendienst DWDL. So hätten am Donnerstag bereits nur 1,89 Millionen Zuschauer zugeschaut, am Freitag sei die Einschaltquote dann auf weniger als eine Million Zuschauer gesunken.

Das Halbfinale am kommenden Samstag wird zudem zu späterer Sendezeit, um 22.15 Uhr, auf ProSieben ausgestrahlt. Dann stimmen Zuschauer und Kandidaten über die verbleibenden fünf Finalistinnen und Finalisten über Telefon und online ab.

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  [Foto: ProSieben / Willi Weber]