Lange Pechsträhne

Lorenz Bockisch

Schon gewusst, wie langsam Pech fließt? Ein australischer Physiker hat dies an der University of Queensland in Brisbane zum Experiment gemacht. Dort befindet sich ein Stück Pech in einem Trichter. Man könnte meinen, das sei fest, aber weit gefehlt: Diese sehr viskose Flüssigkeit fließt so langsam, dass sich seit 1930 ganze acht Tropfen lösten. Und wem es zu hektisch ist, Gras beim Wachsen zuzusehen, kann dieses Experiment live im Internet verfolgen.