Kurzfilm zum Wochenende: Warum Aaron Stark fast ein Amokläufer wurde

Antonio Jung

Aaron Stark "hatte nichts mehr, für das es sich zu leben lohnte". Der US-Amerikaner erzählt in unserem Wochenendkurzfilm seine Geschichte vom depressiven Beinahe-Amokläufer bis hin zum glücklichen Familienvater.

Aaron Stark, 39, beginnt seine Rede mit "I was almost a school shooter" – "Ich war fast ein Amokläufer." Der US-Amerikaner erzählte im Ted Talk seine bewegende Geschichte.

Stark wächst in einem Umfeld von Gewalt und Missbrauch auf. Seine Eltern sind aggressive Drogenabhängige, von denen er als Kind weder Liebe noch Wertschätzung erfährt. Ständig zieht er mit seinen Eltern um, besucht 30 oder 40 verschiedene Schulen. Er wird zum depressiven, sozial benachteiligten Einzelgänger, fängt an, sich zu ritzen.

"Wenn dir immer wieder erzählt wird, du bist wertlos, dann glaubst du es irgendwann. Und du wirst alles dafür tun, dass alle das denken", erzählt er. Aaron Stark "hatte nichts mehr, für das es sich zu leben lohnte". Er besorgt sich eine Waffe und plant einen Amoklauf. Heute ist er glücklicher Vater einer vierköpfigen Familie. In unserem Wochenendkurzfilm erzählt er seine unfassbare Geschichte vom depressiven Beinahe-Amokläufer bis hin zum glücklichen Familienvater.



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