Kurzfilm zum Wochenende: In "Dentboss" zeigt Rapper Materia wie gut er schauspielern kann

Dorothea Winter

Erst Fußballer, dann Model, Rapper und jetzt Schauspieler? Im Kurzfilm der Woche stellt Marteria sein schauspielerisches Können unter Beweis. Eigentlich wollte er nur einen Werbespot für einen Zahnarzt in Berlin drehen, raus kam so viel mehr.

Entstehung

Der Kurzfilm "Dentboss" entstand in Folge eines Versprechens, das Materia seinem Zahnarzt Mischa Ommid Steude gab. Der Name des Films lehnt sich an den Titel "Endboss" vom Album "Zum Glück in die Zukunft" an.

Eigentlich sollte nur ein Werbespot für die "Die Praxis" – die Zahnarztpraxis von Jan Tasler & Mischa Ommid Steude – entstehen. Doch Marteria macht nach eigener Aussage "eigentlich keine Werbung". Und die Praxis ist auch wirklich alles andere, als eine gewöhnliche Zahnarztpraxis. Und so entstand ein Kurzfilm mit absurder Handlung und guten Bildern.

Mitwirkende

Der Kurzfilm wurde von Massephase Berlin gedreht. Die 30 Mitwirkenden sind teilweise Jugendfreunde und Fans und (berühmten) Kunden der Berliner Gemeinschaftspraxis. Die Credits und der Nachspann lesen sich wie ein Who-is-Who der deutschen Film-Szene. Marteria-Fans dürften wohl am ehesten über Jasmin Shakeri alias Kommissarin Franka erfreuen. Zusätzlich zum 10-minütigen Film gibt es noch weitere 7 Minuten Outtake-Material. Und das ist mindestens genauso unterhaltsam, wie der eigentliche Film.



Handlung:

Die Handlung ist kurz erklärt: Der ehemalige Auftragskiller Matteo Luccini (Marteria) wird von der Polizei hochgenommen und geht mit ihnen einen Deal ein. Er zwitschert, nennt Namen und kommt so ins Zeugenschutzprogramm. Aus Matteo wird Marten Laciny, ein Zahnarzt, der seinen Job liebt, bis ihn seine Vergangenheit wieder einholt.

Highlights:

Der ehemalige Mafiosi-Kollege begrüßt den weichgespülten Materia mit den Worten "Jeder ist Zahnarzt, keiner mehr Gangster", einem Zitat aus dem Lied "Kids /2 Finger an den Kopf".

Ein Höhepunkt ist auch definitiv die Szene, in denen Marteria von der Polizei mit seinem eigenen Lied als Foltermethode "gequält" wird, um so die notwendigen Informationen zu bekommen.

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