KaviarCopter: Freiburger will den Reichen in St. Tropez bald Kaviar aus der Luft servieren

Viviane Beyer

KaviarCopter: Das klingt zwar noch irrsinniger als DönerCopter, ist aber tatsächlich Benedikt Böckenfördes neuestes Projekt. Wie er damit "reiche Russen" in St.Tropez beliefern will:



"Das glaubt mir jetzt ja eh wieder keiner, wenn wir erzählen, dass wir das jetzt machen", sagt der Freiburger Benedikt Böckenförde. Er hatte bereits die Idee zum Dönercopter in Freiburg, sein neuestes Projekt ist aber noch abgefahrener.


Der KaviarCopter soll "reiche Russen" auf ihren Yachten mit Kaviar versorgen. Starten will Böckenförde das Projekt in St. Tropez, am Zürcher See - und überall da, wo es eben Wasser und Yachten gibt. Da viele Yachten Hubschrauberlandeplätze haben, eignen sie sich besonders für eine Drohnenbelieferung, sagt Böckenförde.

Seit zwei Monaten arbeitet der Freiburger an der neuen Drohne, zusammen mit Airborne Robotics entwickelt er den KaviarCopter der ersten Generation und den DönerCopter der vierten Generation.

Anfang 2015 will Böckenforde den KaviarCopter der Öffentlichkeit präsentieren. Ein Privatsender soll dann den Jungfernflug ausstrahlen. Unterschrieben sei der Vertrag mit dem Sender zwar noch nicht, mündlich sei das aber schon abgeklärt. Der KaviarCopter wird dem DönerCopter im Aussehen ähneln.

Der DönerCopter der vierten Generation hat neue Features wie ein eingebautes Fallschirmsystem. Dieser soll sich bei drohendem Absturz des Copters öffnen.

Eingebaut haben die Entwickler der Fallschirm, nachdem das Regierungspräsidium Bedenken geäußert hatte, der Copter könnte abstürzen. Ende diesen Jahres will Böckenförde dort nun einen neuen Antrag stellen. Er hofft auf eine Fluggenehmigung.

Mehr dazu:

[Foto: ekostsov/Fotolia, Montage: Daniel Laufer]