Tanztheater

In "The Waves" untersuchen Tänzer, wie sich Bewegungen aufeinander beziehen

Gina Kutkat

Am Freitag ist eine vielversprechende Tanzproduktion am Theater Freiburg zu sehen: Der junge französische Choreograph Noé Soulier hat für "The Waves" das Zusammenspiel von Gesten und Bewegungen untersucht.

Eine Welle ist eine sich räumlich ausbreitende periodische Schwingung – so schreibt es das Lexikon. Für den Choreographen Noé Soulier sind Wellen ein Untersuchungsgegenstand – schon in mehreren Arbeiten beschäftigte sich der junge Franzose damit, wie Gesten andere Bewegungen auslösen können.


Zusammen mit sechs Tänzerinnen und Tänzern erforscht er auch in "The Waves", wie sich Bewegungen aufeinander beziehen. So schaut man einer sehr ästhetischen und fast zärtlichen Choreographie zu, die teils aus Improvisation, teils aus festgelegten Bewegungen entsteht. Behände, stark und einfach schön anzuschauen ist die Performance von "The Waves".

Choreograf mit Philosophie-Abschluss

Das Stück von Noé Soulier feiert am Freitag Premiere im Theater Freiburg. Die FAZ schrieb: "In ’The Waves’ schaut man einer Choreographie zu und fängt gar nicht erst an, auf diese unangenehm neunmalkluge Weise darüber nachzudenken, was das bedeuten soll, was man da sieht."

Noé Soulier, geboren 1987 in Paris, studierte an der National Ballet School in Kanada und an der Schule für zeitgenössischen Tanz "Parts" in Brüssel. Er hat außerdem einen Master in Philosophie von der Sorbonne in Paris.


  • Was: The Waves (vorheriger Titel: From Within)
  • Wann: Freitag, 10. Mai, 20 Uhr
  • Wo: Theater Freiburg, Kleines Haus
  • Eintritt: 23 Euro