Kurzfilm

Im Kurzfilm der Woche präsentiert sich Greta Thunberg seriös in Hemd und Anzug

Katharina Federl

Greta Thunberg erklärt in unserem Kurzfilm der Woche, warum sie eine einjährige Schulpause einlegt und dass es nicht reicht, sein Bestes zu geben: Man müsse das scheinbar Unmögliche tun.

Seit vergangener Woche ist Greta Thunberg auf einem Segelboot über den Atlantik unterwegs. Gestartet ist sie in Plymouth, ihr Ziel ist der Klimagipfel in New York.

Der jungen Schwedin geht es darum, den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen möglichst schnell zu senken, damit der Anstieg der globalen Erdtemperatur im Idealfall auf unter 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann. Die Temperatur hat sich seit dem vorindustriellen Zeitalter bereits um knapp ein Grad erhöht. Das benennt sie im Video als den Klimawandel-Fakt, der sie am meisten belastet.


Greta präsentiert sich in Hemd und Anzug. Sie spricht mit dem üblichen ernsthaften Gesichtsausdruck über ihre Pläne für die nächste Zeit, ihre Schulpause und benennt sich selbst weder als Optimist, noch als Pessimist, sondern als Realist.

Daher sieht die 16-Jährige auch keinen Grund dazu, ihre Zeit damit zu verschwenden, um Donald Trump von ihren Ansichten zu überzeugen.Was solle sie ihm sagen, was er nicht schon von anderen gehört hat? "There’s no more time to wait" – deshalb kümmert sie sich um wichtigere Dinge.