Im Kurzfilm der Woche muss sich ein Mann als letzter Mensch der Welt zurechtfinden

Kerstin Ernst

Was würdest du tun, wenn du der einzige Mensch auf der Welt wärst? Der Kurzfilm der Woche erzählt die Geschichte von einem Mann, der als letzter Mensch nach einer Katastrophe überlebt hat.

Ein ganz normaler Arbeitstag im Büro. Normal? Was für den Protagonisten in dem Kurzfilm "Alone" gewöhnlich begonnen hat, endet damit, dass er plötzlich ganz alleine auf der Welt ist. Seine Frau ruft ihn an und bittet ihn, schnell nach Hause zu kommen, denn alle würden einfach so umfallen und sterben. Dann wacht der Mann auf, es war wohl doch nur ein Traum. Ein Traum, der leider Realität zu sein scheint.


Was genau passiert ist und wie er es geschafft hat, erfährt man nicht. Man sieht nur, dass er alleine lebt und versuch, irgendwie die Zeit tot zu schlagen. Er zieht durch die Gegend und schaut sich in den Häusern nach Brauchbarem um. Jeden Morgen fühlt er sich, als hätte er jahrelang geschlafen, weil jeder Tag gleich ist.

Man lernt erst etwas zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat – eine Wahrheit, die dem Protagonisten nun schmerzlich bewusst geworden ist, nachdem er alles verloren hat.

"Alone" - *Award Winning* Post-Apocalyptic Short Film



Eine post-apokalyptische Szene, wie man sie aus so vielen Filmen und Serien kennt. Sie erinnert ein wenig an die Serie "The Walking Dead", nur schlurfen in dem Kurzfilm in den vereinsamten Siedlungen keine Zombies umher. Auch wenn die Post-Apokalypse schon zahlreich in der Filmindustrie verfilmt wurde, fasziniert es doch immer wieder aufs Neue, wie die Welt aussähe, wenn es die Menschheit nicht mehr gibt und es nur einen Überlebenden gibt.