Ich steh' dazu: Ich verzichte in der Fastenzeit auf Filme

Silke Kohlmann

Das ist Malindi Lohse. Sie ist 18, kommt aus Steinen und hat sich vorgenommen, während der heute beginnenden Fastenzeit darauf zu verzichten, Filme anzuschauen. Denn dies ist ihre Leidenschaft.



Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, während der Fastenzeit keine Filme alleine anzuschauen. Ich schaue sehr gerne Filme  – am liebsten Liebeskomödien oder auch Thriller –  und das meistens nicht in Gemeinschaft, sondern allein in aller Ruhe abends oder an Wochenenden. In einer Woche kommen etwa drei bis acht Filme zusammen.


Da das meine Freizeit ziemlich ausfüllt und ich diese Zeit immer sehr genieße, möchte ich während der Fastenzeit bewusst darauf verzichten und mich lieber auf wichtigere und sinnvollere Dinge konzentrieren: Lesen, schreiben und Klavier spielen. Ich hoffe, dass ich mich dann auch mehr auf meinen Glauben und die Beziehung zu Gott konzentrieren kann, indem ich in der Bibel lese und bete  Das kommt oft viel zu kurz und ist mir eigentlich sehr wichtig.



Die Fastenzeit nutze ich, um mich von den Dingen zu entfernen, die meine Zeit ausfüllen   und um mir selbst  deutlich zu machen, dass ich davon nicht abhängig bin. Ob das nun mit dem Verzicht auf Süßigkeiten, Kaffee, Computer oder Filme passiert –  man kann schließlich auf viele Dinge verzichten, die nicht unbedingt notwendig sind.

In meinem Freundeskreis gibt es nur wenige, die fasten. Ich denke, vielen ist gar nicht bewusst, dass und wann die Fastenzeit ist. Wer in meiner Umgebung weiß, dass ich verzichte, der nimmt es einfach so hin. Vergangenes Jahr habe ich auf Schokolade verzichtet, was schon total schwer war, da ich absolut gerne Schokolade esse. Mal sehen, wie es dieses Jahr mit den Filmen klappt.