Ich steh' dazu: Ich mag rasierte Männerbeine

Bernhard Amelung

Es ist Winter. Jeder mag es kuschlig-warm. Doch ist dazu die Wolle an Männerbeinen notwendig? Larissa, 25, findet: Nein. Sie mag enthaarte Männerbeine. Und steht dazu.



"Ich bin 25 und liebe es wenn Männerbeine glatt wie ein Baby-Popöchen sind. Wir Frauen sorgen uns ja bekanntlich sehr um unseren Körper. Haare sind nur noch bei wenigen zu finden. Und an wenigen Stellen sind sie noch zu erkennen.


Jeden Sommer das gleiche Bild: Männer mit kurzen Shorts, die so lange Beinhaare haben, dass man Zöpfe flechten kann. Entdeckt man im Manne die verborgene Frau? Was ist daran bitte schön?

Die meistgestellte Frage ist wohl, was die Männerwelt davon abhält, sich die Beinhaare abzurasieren, wachsen und so weiter? Triftige Gründe gibt es meiner Meinung nicht. Aussagen wie, „das ist doch schwul“ oder „nicht männlich“ oder „das machen nur Sportler“ sind Klischees, die man dann nur unterstützt. Aber Gründe sind das nicht.

Beinhaare sind unnötig. Barthaare, Achselhöhlen, Brusthaare, Rückenhaare und beim ein oder anderen ist auch der Intimbereich von der Rasur glücklicherweise nicht verschont geblieben.

Um dieses Kunstwerk zu vollenden, so müssten auch die Beinhaare ab. Versagt dann die Klinge des Rasierers? Die Methoden der Haarentfernung ziehen sich ja auch ins unermessliche. Es gibt schmerzfreie und schmerzvolle Möglichkeiten die lästigen Zotteln loszuwerden. Warum sich dann nicht für die schmerzfreie Methode entscheiden und rasieren? Macht man dies regelmäßig, wir es spätestens nach dem dritten Mal zur Routine und dann geht es auch ratz fatz und die Haare sind ab.



Männer ohne Beinhaare finde nicht nur ich viel ansprechender als Männer mit Beinhaaren. Es sieht gepflegt aus. Es sieht ästhetisch aus. Es macht einen Mann attraktiver. Es ist weich und kratzt nicht. Es macht ihn sogar männlicher, weil man die Muskeln viel deutlicher sieht.

Es wäre doch eine Überlegung wert, findet ihr nicht auch? Auch wenn es einem danach nicht gefallen sollte, die Haare wachsen ja schließlich nach..."

[Protokoll: Bernhard Amelung]

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