Heute im Swamp: Musik- und Philosophie-Performance 'Go West – Viva Mexico'

Martin Jost

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA: Mit ihr verbindet man den Kontrast zwischen westlicher Welt und armem, gebeutelten, gewalt- und drogenverseuchtem Lateinamerika. In Wirklichkeit ist die Grenzregion aber auch Hotspot einer eigenen Kultur. Stefan Hiss & Doc Raab wollen sich ihr heute Abend im Swamp mit einer Musik- und Philosophoe-Performance annähern.

Stefan Hiss ist Sänger der 1995 gegründeten Stuttgarter Folkrock-Polka-Band Hiss. Er und Doc Raab – im bürgerlichen Beruf Sozialbürgermeister in Esslingen am Neckar – gestalten am Donnerstag im Swamp einen musikalischen Abend voll mexikanischer Seele. Hiss ist schon in Mexiko aufgetreten und hat Musik und Lebensgefühl dort eingefangen. „Melancholische Klänge und Bilder von der Seele Mexikos, die – obwohl geschunden – gleichmütig weiterlebt“, kündigt das Carl-Schurz-Haus - Veranstalter des Abends - an.


Die Performance ist Teil der Veranstaltungsreihe „Border Patrol: Grenzerfahrungen Mexiko–USA“ des Carl-Schurz-Hauses. Am 12. Juni geht es mit dem Vortrag „The Fire Next Door: Der mexikanische ,Drogenkrieg‘ und die USA“ in der Uni weiter.



Mehr dazu:

Was: Go West – Viva Mexico: Ein musikalisch-philosophischer Grenzritt. Performance von Stefan Hiss & Doc Raab
Wann: Donnerstag, 16. Mai 2013, 20:30 Uhr
Wo: Swamp, Talstraße 90
Eintritt: 8 Euro; ermäßigt und für Carl-Schurz-Haus-Mitglieder 6 Euro   [Fotos: Carl-Schurz-Haus-PR]