Handgemenge im Damenbad – weil Teenies vom Beckenrand gesprungen sind

fudder-Redaktion

Springen vom Beckenrand? Das ist verboten. Weil zwei Teenager sich im Damenbad des Lorettobads sich nicht and diese Regel hielten, ist eine 30-Jährige ausgerastet. Es gab ein Handgemenge mit mehr als 15 Beteiligten.



Der Streit entbrannte nach Informationen der Polizei am Donnerstagnachmittag gegen 17.15 Uhr. Eine 14-Jährige und ihre 11-jährige Cousine sollen im Damenbad vom Beckenrand gesprungen sein. Davon fühlte sich eine 30-jährige Schwimmerin gestört. Die Schwimmerin sprach die Mädchen an, doch fühlte sich ausgelacht und in ihrem Anliegen nicht erstgenommen.


In der Absicht, die Mädchen noch einmal zu ermahnen, verfolgte die 30-Jährige die beiden Teenager durchs Bad; in Angst flohen die beiden auf eine Toilette und sperrten sich dort ein.

Die Angst war nicht unbegründet: Als die Mädchen aus der Toilette herauskamen, schlug die Schwimmerin auf die beiden Mädchen ein. Schnell kamen rund zehn bis 15 Personen den Mädchen zur Hilfe, eine 25-Jährige wollten die Schwimmerin unterstützen. Im Handgemenge wurden auch Faustschläge ausgeteilt. Eine 16-jährige Freundin der Mädchen soll dabei im Gesicht eine Platzwunde erlitten haben.

Als die Polizei den Streit trennen konnte, zeigte sich die 30-Jährige nach Angaben der Polizei uneinsichtig und unkooperativ. Der Frau sei nicht verständlich zu machen gewesen, dass ihr Verhalten nicht richtig war.

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  [Archivfoto: Rita Eggstein]