Gras gegen Lärm: Junges Freiburg fordert Marihuana-Pilotprojekt zur Beruhigung des Augustinerplatz

fudder-Redaktion

Einen pragmatisch Vorschlag zur Beruhigung des Augustinerplatz kommt aktuell von "Junges Freiburg": Marihuanaverteilung durch die Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienst könnte lärmende Jugendliche und lärmgeplagte Anwohner gleichermaßen ruhig stellen.



"Wir fordern in einem Antrag die Belieferung der lärmenden Jugendlichen und der Anwohner, durch den KOD mit Joints", wird Stadtrat Sebastian Müller in einer Pressemitteilung der Initiative zitiert. "Damit werden die Krawallmacher sediert und fügsam gemacht. Hergestellt werden könnte das Cannabis als Bioprodukt auf den städtischen Landwirtschaftsflächen am Mundenhof, um die Kosten für Freiburg zu reduzieren und die Qualität sicher zustellen. Der Überschuss soll an Coffeshops nach Amsterdam geliefert werden."


Der Marihuana-Anbau durch die Stadt könnte nach Meinung von Junges Freiburg zudem den KOD gegenfinanzieren. Bedingung für eine legale Marihuana-Produktion sei eine Verfügung des Landes. Schliesslich würde in zahlreichen Parteitagsbeschlüssen der Grünen eine Entkriminalisierung von Marihuana gefordert.

JF-Spitzenkandidat Lukas Mörchen: "Mit etlichen ehemaligen Konsumenten in den vordersten Reihen der Grünen werden wir sicher Fürsprecher finden. Und die pädagogisch geschulten KODler können den richtigen Umgang mit dem Bio-Gras lehren." Nicht zuletzt könnte damit auch das "Green City"-Label Freiburgs im Tourismus erweitert werden, sind sich die Jungpolitiker sicher.

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