GlossyBox: Eine Überraschungsbox voller Luxus-Kosmetik

Anna-Lena Zehendner

Mädels aufgepasst: Ihr liebt Kosmetikprodukte? Dann könnte die GlossyBox interessant für euch sein. Seit März 2011 kann man sich die rosarote Überraschungskiste mit Beautyprodukten einmal im Monat frei Haus liefern lassen. Ob das Schönheitsabo etwas taugt, hat Anna-Lena für fudder getestet:

„Hast du dir etwas bei einem Erotikmarkt bestellt?“, fragt mich Lea, als sie das rosaschwarze Paket in meinen Händen entdeckt. Die Aufschrift GlossyBox lässt tatsächlich diesen Verdacht aufkeimen. Ich erkläre schnell, dass es sich hierbei um etwas viel besseres handelt. Nämlich ein Paket voller luxuriöser Kosmetikprodukte. Denn, ich steh' dazu: Ich bin ein Kosmetikprodukte-Junkie. Stundenlang könnte ich mich in der Drogerie meines Vertrauens aufhalten und mir all die verlockenden Versprechen auf den Verpackungen durchlesen: glatte Haut hier, seidenmatter Teint da und ultralange Wimpern dort.


Luxus-Produkte waren bisher für meinen kleinen Geldbeutel Mangelware. Umso mehr freue ich mich über meine GlossyBox. Jeden Monat wird das Päckchen von der Beauty Trend GmbH an Abonnentinnen bestellt. Monatlich zehn Euro kostet es, das kleine Luxuspaket in selbigem Rhythmus sein Eigen nennen zu können.

Bei der rosa Box handelt es sich um ein Marketingtool für Kosmetikunternehmen, die Idee stammt aus den USA, wo der Marktführer Birchboxheißt. Die Glossybox beinhaltet immer fünf Beauty-Samples bekannter oder weniger bekannter Luxusmarken, wie beispielsweise Calvin Klein, Lancaster, Kryolan oder Korres. Neben den hochwertigen Probiermustern erhalten die Empfängerinnen außerdem Produktinformationen, Anwendungshinweise und Tipps und Tricks rund um Kosmetik und Styling. Auch im Netz werden die Produkte noch einmal ausführlich vorgestellt; die Kundinnen können hier ein Feedback abgeben - und die Produkte direkt bestellen.

Endlich reiße ich den Karton meiner GlossyBox auf. Zum Vorschein kommt eine schöne rosarote Kiste. Vorsichtig öffne ich den Deckel, löse die fliederfarbene Schleife und schlage das schwarze Seidenpapier zurück. Zugegeben, alleine die Verpackung macht ordentlich was her. Ein Hauch von Luxus liegt in meiner unaufgeräumten Wohnung. Und was ist drin? Effect Fluid von Barbor, Selbstbräunungstücher von Comodynes, Lippenstift von Kryolan, After Sun Pflege von Lancaster und Handcreme von L’Occitane. Ich werde wohl nicht für alle Produkte Verwendung finden. Selbstbräunungstücher scheinen mir ein zu gewagtes Experiment.

Damit die Produkteproben auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kundin angepasst werden können, kann man auf der Website sein persönliches Beauty-Profil erstellen. Glossybox versichert außerdem, dass das Abo jederzeit abbestellt werden kann. Glossybox ist übrigens nicht mehr der einzige Anbieter dieser Art Dienstleistung in Deutschland: im April hat auch Douglas einen Proben-Versanddienst gestartet, die Douglas Box of Beauty.



Fazit

Die zehn Euro ist die GlossyBox allein schon aufgrund der liebevollen Verpackung wert. Je häufiger man sich die rosa Box nach Hause liefern lässt, umso typgerechter werden die fünf Beauty-Überraschungen. Man entkommt dem Überangebot der Drogeriemärkte oder einem lästigen Verkaufsgespräch in einer Parfumerie. Wer an Luxus-Kosmetikartikeln interessiert und auf der Suche nach dem idealen Produkt ist, für den ist die GlossyBox sicherlich eine gute Sache. Ich persönlich brauche den Beauty-Dschungel und nehme mir gerne die Zeit, unter hunderten Angeboten mein passendes, vorübergehendes Lieblingsprodukt zu finden.

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  [Fotos: GlossyBox]