Funpark insolvent, Stinnespartys verlegt

David Weigend

Der Funpark, Freiburgs größte Diskothek, hat Insolvenz beantragt und ist seit Neujahr geschlossen. Die Schließung bewirkt wegen der räumlichen Überschneidung auch, dass keine Partys mehr auf dem Stinnesareal stattfinden. "Alle Stinnes-Veranstaltungen sind verlegt worden", sagt Partyveranstalter Holger Probst.

Probst weiter: "Es gibt keine Partys mehr auf dem Stinnesareal. Der Funpark ist konkurs. Jetzt ist der Insolvenzverwalter drauf. Wie es weiter geht, weiß kein Mensch. Es ist nicht absehbar, wann da eine Entscheidung fällt."


Die Partys, die für das Stinnesareal geplant waren, sind verlegt worden, in den Güterbahnhof und ins Universal DOG nach Lahr.

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von der Insolvenz des Funparks. "Eine Betriebsfortführung erscheint eher zweifelhaft", wird Oliver F. Leers zitiert, der als Gutachter derzeit prüft, ob überhaupt ein Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Ursprünglich war geplant, dass der Funpark nach Jahreswechsel verkauft, umgebaut und mit neuem Konzept eröffnet werden sollte.

Indessen werden die Besucher der Stinnespartys in andere Locations umgeleitet. So findet etwa morgen die Party "Techhouse vs Hardtech" nicht am Toom-Baumarkt statt, sondern im DOG in Lahr. Ebenfalls im DOG steigt am 19. Januar der Stinnesfetz "Techno Masters" mit Chris Liebig.

Eine weitere Ausweichlocation haben Probst und Co. in der Alten Güterbahnhofshalle gefunden. Dort findet etwa am 12. Januar der "Neujahrsempfang" statt sowie "Electronic Disco" mit Tocadisco am 26. Januar. Weitere Infos gibt es auf der Homepage vom Parkhaus Kenzingen.