Fünf Songs, die wir hoffentlich beim "Between the Beats"-Festival zu hören bekommen

Carolin Buchheim & Alexander Ochs

Die Bühne ist schon fertig. Denn am Donnerstagabend startet das "Between the Beats"-Festival im Burghof in Lörrach. Bis Samstag gibt's jeden Abend hervorragende Bands, für die sich die Anfahrt echt lohnt. Team fudder macht den den Weg in der Hoffnung auf diese fünf Songs:

 

Die Höchste Eisenbahn: Was machst du dann

"Wenn Dich alle lieben und bei Dir einzieh‘n woll‘n / Und du Menschen hasst und deine Hütte ist voll / Was machst du dann? / Wenn Du nicht mehr weißt, wie Du heißt / Der Gerichtsvollzieher um die Wohnung kreist / Was machst du dann?“

Die erste Singleauskopplung der heißen Eisenbahn-Scheibe mit dem lauflustigen und wortverspielten Titel „Schau in den Lauf Hase.“ Typisch für die Erzählkunst der beiden Ex-Bobbele (okay, ihr habt ja recht, beide stammen aus der Regio) Moritz Krämer und Francesco Wilking, die ihre eigene feine Singer/Songwriter-Supergroup geformt haben: Da kann so ein knackiger, tanzbarer, fröhlich vor sich hin wobbelnder Dreieinhalb-Minuten-Song auch mal 100 Jahre umspannen.


The Rifles: She’s Got Standards

Als sie losgelegt haben, vor 8 Jahren war das, da waren The Rifles für mächtig Alarm gut: Alarm im Feuilleton, Alarm auf der notorisch hype-nervösen Insel, Alarm auf der Indie-Tanzfläche. All das hat sich dann im Laufe der Jahre, nach Umbesetzungen und einige Alben später ziemlich abgekühlt. Nun sind sie in Originalbesetzung zurück und sollen doch bitteschön „She’s Got Standards“ (vom quasi einzig wahren ersten Album) spielen. Oder sowas Ähnliches.


The Magic Arm: Put your collar up

Wenn man den üblichen Pressekram über The Magic Arm alias Marc Rigelsford liest, hat man vor lauter Klischees schon fast keine Lust mehr, seine Musik anzuhören: " bärtiger Do-it-Yourself Eigenbrötler/Multi-Instrumentalist/kreatives Loop-Genie". Been there, heard that, now what? Man sollte sich von diesem Klischeealarm nicht abschrecken lassen, denn seine Songs sind fantastisch: Anrührend, aufrichtig, Gänsehaut-verursachend. Wir sind gespannt, wie er im Burghof auftreten wird.


Spring Offensive: Worry fill my hear

Spring Offensive sind eine Sensation. Bei ihrem ersten Freiburg-Gig im Herbst 2012 schafften es die Herren, im Teng eine ungeheure Spannung und Intensität zu kreiren. Der Grund: Ihre absolute Ernsthaftigkeit und ihr großes musikalisches Talent. Seit ein paar Tagen ist ihr erstes, crowdgefundetes Album draußen, "Young Animal Hearts". "Worry fill my heart", einer ihrer ersten Songs, ist da nicht drauf. Umso mehr ein Grund, darauf zu hoffen, am Samstag.


WhoMadeWho - Running Man & The Sun (Pitfalls of Modern Man)

Der knochentrockene Sound von WhoMadeWho geht direkt in das Körperteil, das man gemeinhin "Tanzbein" nennt. Supergut, dass die Dänen am Samstag als allerletzte Band auftreten! "The Sun", für das die Band ein bizarres elfminütiges Doppelvideo gedreht hat, ist ein fantastischer Song und hoffentlich in der Setlist vorgesehen!


Between the Beats 2014 - Das vollständige Line-up

Donnerstag, 20. März 2014
  • The Rifles
  • Die Höchste Eisenbahn
  • Trümmer
Freitag, 21. März 2014
  • Lily Wood & The Prick
  • Abby
  • Kapoolas

Samstag, 22. März 2014
  • WhoMadeWho
  • Wrong Kong
  • Magic Arm
  • Spring Offensive
 

Mehr dazu:

Was: Between The Beats
Wann: Donnerstag, 20. März bis Samstag, 22. März 2014 
Wo: Burghof Lörrach
Tickets: Tagestickets 22 Euro, Festivalpass für alle Konzerte an allen drei Tagen: 50 Euro.   [Bild: BetweentheBeats@Instagram]