fudder-Typologie: Diese Trinkgeld-Typen kennt jede Servicekraft

fudder-Redaktion

Wer Trinkgeld zahlt, erkennt damit die Leistung einer Servicekraft in einem Restaurant an. Doch nicht jeder Gast scheint zu wissen, welcher Betrag angemessen ist. Hier sind sieben Trinkgeld-Typen, die jede Servicekraft schonmal erlebt hat.

Ältere Männer

Als weibliche Servicekraft gewinnt man ihr Herz besonders schnell: Eine Gruppe älterer Herren um die 60 bis 70 Jahre alt. Gutes Trinkgeld ist vorprogrammiert. Spaß macht es auch, wenn man mit ihnen Witzchen reißt und das Gefühl vermittelt, dass man seine Arbeit richtig gerne macht. Unangenehm wird es nur, wenn sich ältere Männer auf Flirtkurs befinden. Berührungen oder anzügliche Bemerkungen gehen gar nicht - kein Trinkgeld der Welt wiegt sowas wieder auf.

Südeuropäer und Südeuropäerinnen

In Freiburg sind sie im Sommer in Scharen zu finden! Scheinbar ist es in südeuropäischen Ländern aber nicht üblich, Trinkgeld zu geben. Zumindest nicht mehr als ein paar Cent – auch bei einem hohen Rechnungsbetrag. Das kann schon mal frustrierend sein, wenn riesige Touristengruppen mehrere Tische besetzen. Meistens sorgen diese für ordentlich Betrieb, da wäre es schön, am Ende zumindest eine Anerkennung zu bekommen.

US-Amerikanerinnen und Amerikaner

Ka-Ching! In den USA sind Trinkgelder von 15 bis 25 Prozent des Rechnungsbetrags üblich und das kommt auch den Servicekräften außerhalb ihrer Heimat zu Gute. Außerdem macht es meistens einfach Spaß, Amerikaner zu bedienen, da sie von zu Hause einen lockeren und offenen Service gewohnt sind und sich immer über ein bisschen Small Talk freuen.

Der Freundeskreis

Eine Bierbank voller Freunde, die alle zusammen einen trinken gehen. Meistens sind die Bestellungen unkompliziert und zu einem Trinkgeldfest wird das Ganze, wenn jede Person einzeln zahlt. Traurig allerdings, wenn nach mehreren Stunden ein Betrunkener aufsteht und meint, für die gesamte Runde zahlen zu müssen. Bei einer Rechnung von meistens mehreren Hundert Euro kommen dann vielleicht nur ein bis zwei Euro oben drauf, weil die Benebelung nicht mehr zu lässt. Nervig!

Das Firmenessen

Reservierungen für 15 bis 30 Personen für eine Firma aus Südbaden im eigenen Bereich zu haben - Träumchen! Bei Firmenessen wird viel gegessen und getrunken und meistens gibt es auch ein saftiges Trinkgeld oben drauf - geht ja schließlich auf Kosten des Unternehmens. Da kommt Freude auf.

Das erste Date

Nicht unbedingt besonderes gutes oder schlechtes Trinkgeld spielen hier eine Rolle – trotzdem ist es das Verhalten beim Zahlen, das man als Servicekraft ganz genau beobachtet. Man merkt es immer, wenn zwei ihr erstes Date haben und die Unsicherheit, wer am Schluss zahlt, bringt einem zum Lächeln. Dass getrennt gezahlt wird muss übrigens nicht heißen, dass es schlecht lief, sondern, dass beide einfach nichts auf Geschlechterrollen geben. Kommt zum Glück sehr häufig vor.

Gastromitarbeiter

Wer selbst einmal in der Gastro gearbeitet hat, weiß, wie dankbar man als Servicekraft für gutes Trinkgeld ist. Und man erkennt auch, wenn sich jemand wirklich Mühe gibt - deswegen gibt man gerne überdurchschnittlich viel Trinkgeld. Gastromenschen wissen, wie nervenzerrend der Job sein kann und wie bewundernswert es ist, wenn eine Person trotz vollem Haus ein Lächeln im Gesicht hat.



Mehr fudder-Typologien: