fudder schenkt dir Freikarten für das Open Air Basel mit Mount Kimbie

Bernhard Amelung

Konzertarena, Genuss- und Flaniermeile: Im August wird der Innenhof des Basler Kasernenareals zur Festfläche. Welche Künstler beim Open Air Basel im August auftreten und wie du an Freikarten kommst.

Nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler machen gerne Halt beim Open Air Basel. Ein Grund dafür ist sicher auch, dass das Festival, 2012 hervorgegangen aus dem Viva con Agua & Kaserne Basel-Festival, mitten in der Stadt stattfindet, und zwar im Innenhof der Kaserne Basel. Näher an den Kulturinteressierten und Musikliebhabern geht eigentlich nicht.


In den vergangenen Jahren rappten die Beginner ihren Party-Katalysator "Ahnma" in den Basler Nachthimmel, sangen die Dänen von Who Made Who übers Alleinsein zu melancholischem Elektropop, versetzten die Engländer wie Simon Green (Bonobo) und Christopher Taylor (Sohn) mit ihren bassreichen Klanglandschaften Sommerluft und Publikum gleichermaßen in Schwingung. Auch im August dieses Jahres ist das Programm des Open Air Basel wieder erlesen. Schweizer Dancehall trifft Ruban Nielsons (Unknown Mortal Orchestra) vom Garagen- und Psychedelic-Rock beeinflusste Songs und den Electronica-Pop-Dubstep-Hybrid-Sound von Mount Kimbie.

Der Auftakt des Open Air Basel am Donnerstag, 9. August, läuft in diesem Jahr unter dem Motto Empowerment Day und setzt sich mit der Rolle der Frau in der Popkultur und Festivalwelt auseinander. Mit der Vorstellung der Vorstudie "Frauenanteil in Basler Bands. Eine Erhebung zur Geschlechtergerechtigkeit und Sichtbarkeit von Frauen in der Basler Popszene" in der Theorie, mit Konzerten der Schweizer Musikerinnen Pamela Méndez aus Bern und dem Emilia Anastazja Trio aus Basel. Elektronischer Pop, Rhythm and Blues, Songs, die unter die Haut gehen. So auch der Titel von Emilia Anastazjas kürzlich veröffentlichter Single. Im Anschluss an die Konzerte legt DJ Shatafa nahöstliche Tanzmusik der Sechziger, Siebziger und Achtziger auf.

Den Freitag eröffnet der Zürcher Dancehall-Künstler Stereo Luchs zusammen mit der Basler Band The Scrucialists. Luchs, eigentlich Silvio Brunner, Songwriter und Produzent seit mehr als zehn Jahren, hat hat 2017 sein zweites Album "Lince" veröffentlicht. Das hat er zunächst in seiner Wohnung produziert und aufgenommen, die im 26. Stock eines Wohnhauses in Zürich liegt.



Nach ihm betritt Julian Pollina die Künzertbühne, der sich in Anlehnung an Max Frischs Roman "Homo Faber" schlicht Faber nennt. Seit seinem Debütalbum "Sei ein Faber im Wind", erschienen im Juli 2017, ist über ihm nur noch der blaue Himmel. Hype? Ja, aber gerechtfertigt. Seine direkte, manchmal derbe Sprache, sein Humor, sein Sound zwischen Volkslied und Rockepos klingen einfach zu gut.



Mehr Funk, mehr Rock, mal mit starkem Sechziger-Garagen-Einschlag, mal psychedelisch eingefärbt, gibt’s im Anschluss daran mit Ruban Nielson alias Unknown Mortal Orchestra. Der Neuseeländer, der inzwischen in den USA lebt, hat gerade ein neues Album veröffentlicht. Das heißt "Sex & Food" und konzentriert sich auch musikalisch auf das, was den Menschen am Leben hält.



Am Samstag, 10. August, betritt zunächst The RK die Konzertbühne. Das sind die Sängerin Jasmin Albash und Simon Wunderlin, der ihrem Gesang ein Fundament aus hypnotisch vertrippten Beats verleiht. Elemente von Jazz, TripHop, HipHop und elektronischer Musik finden sich in ihren Songs wieder, den man auch als Soul 2.0 beschreiben kann.



Mit Joan Wasser, besser bekannt unter ihrem Bühnennamen Joan As Police Woman, tritt im Anschluss eine der spannendsten Popmusikerinnen der Gegenwart auf. Sie ist eine klassisch ausgebildete Violinistin, spielte im Boston University Symphony Orchestra, mischte als Multiinstrumentalisten an Produktionen für so unterschiedliche Künstler wie Anthony and the Johnsons, Rufus Wainwright, Elton John oder Sheryl Crow mit. Erstgenannte finden sich auch auf ihrem aktuellen Album "Damned Devotion" ein, auf dem sie über Welt-, Herzschmerz und Tod zu düsterem Pop singt.



Das Festival beschließen Altin Gün und Mount Kimbie. Gün, eine Band mit türkischem, indonesischem und niederländischem Hintergrund, transferiert das musikalische Vermächtnis der türkischen Volks- und Popmusiker Neset Ertas, Selda, Barıs Manço und Erkin Koray in die Gegenwart. Volksmusik trifft Funk, Rhythm and Blues, Psychedelic Rock, Synthpop und jede Menge Dancefloor-Swag.



Schließlich noch Mount Kimbie. Deren Sound lässt sich zwischen Dubstep, Dubpop, Garage und Ambient verorten. Oder eben zeitgemäßer Pop aus England. Kennengelernt haben sich die beiden Elektronikmusiker Dominic Maker und Kai Campos während ihres Studiums an der Londoner Southbank University. Dort entstanden auch ihre ersten Stücke, schemenhaft atmosphärische Songs mit heruntergepitchten Vocals. "Crooks & Lovers", ihr Debütalbum, erschien 2010 noch auf Hotflush. Inzwischen ist im Spätsommer 2017 mit "Love What Survives" ihr inzwischen dritter Longplayer erschienen. Auf Warp Records. Mehr Brit-Pop, nicht im Wortsinn zu verstehen, geht nicht.



Tickets für das dreitägige Festival gibt es in den BZ-Geschäftsstellen.
Verlosung

fudder verlost unter allen Mitgliedern im Club der Freunde drei Mal zwei Tickets für den Festival-Samstag mit Mount Kimbie, Altin Gün, Joan As Police Woman, The RK auf dem Kasernenareal in Basel.

Mitglied in fudders Club der Freunde kannst Du hier werden. Um zu gewinnen, schicke eine E-Mail mit deinem Namen und dem Begriff "Kimbie’s Police Woman" an gewinnen@fudder.de.

Sollten keine Club-Mitglieder an der Verlosung teilnehmen, werden die Karten unter den restlichen Einsendungen verlost. Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Donnerstag, 26. Juli, um 9 Uhr. Die Gewinner werden am selben Tag per E-Mail benachrichtigt.

  • Was: Open Air Basel w/ Faber, Unknown Mortal Orchestra, Altin Gün, Mount Kimbie, u.v.m.
  • Wann: Donnerstag, 9. August 2018, bis Samstag, 11. August 2018

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