fudder-Debatte: Darf man vor Schülern ein Kaninchen schlachten?

fudder-Redaktion

Fünftklässler in Schleswig-Holstein sollten lernen, dass Fleisch nicht aus dem Supermarkt kommt. Deswegen lud ihr Lehrer einen Bauern in den Unterricht ein, der vor ihren Augen ein Kaninchen schlachtete. Die Eltern der Schülerinnen und Schülern waren empört. Wie drastisch darf Schulunterricht sein? Du bist gefragt!



Die gesamte Story gibt es bei den Kollegen der Badischen Zeitung: Eltern empört: Kaninchen im Unterricht geschlachtet.


Drastische Unterrichtserlebnisse von Mitgliedern der fudder-Redaktion:
  • Ein Kunstlehrer, der in den Kunstunterricht der siebten Klasse ein am morgen verstorbenes Lämmchen aus seiner heimischen Herde mitbrachte, um mit der Klasse das Thema Tod zu besprechen. Zitat: "Hier, fasst mal an! Es ist noch warm!"
  • Ein Chemielehrer, der im Unterricht der achten Klasse Tränengas herstellte und jedem Schüler auf den Tisch tropfte. Unglücklicherweise war das Tränengas zu hoch konzentriert; der gesamte Flügel der Schule musste evakuiert werden.
  • Ein Biolehrer, der im Biologieunterricht der siebten Klasse über Masturbation sprach. Um die Diskussion möglichst offen zu gestalten, ging er mit gutem Beispiel voran, und erzählte von der Playboy-Sammlung seines Vaters, die er als Jugendlicher entdeckte und zu benutzen lernte.

fudder-Debatte:

War das Vorgehen des Lehrers in Schleswig-Holstein okay? Darf er den Zusammenhang "Tiere = Fleisch" im Unterricht durch das Schlachten eines Tieres verdeutlichen?

Und abgesehen von diesem konkreten Fall: wie drastisch darf Schulunterricht sein? Falls Du selbst ein drastisches Erlebnis im Schulunterricht hattest, wie bewertest Du das mit einigen Jahren Abstand?

Du bist gefragt!


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