Gemeinderat

Freiburger SPD bildet mit Stadtrat Atai Keller von der Kulturliste eine Fraktion

Fabian Vögtle

Die SPD im Freiburger Gemeinderat bildet eine Fraktionsgemeinschaft mit Atai Keller von der Kulturliste. Mit sieben Sitzen haben sie damit künftig genauso viele wie das neue Linksbündnis "Eine Stadt für alle".

Nach mehreren Gesprächen hat sich die bei der Kommunwahl im Mai um zwei Sitze geschrumpfte SPD mit der auf einen Sitz geschrumpften Kulturliste geeinigt. Für die nächsten fünf Jahre wollen die sechs Stadträtinnen und Stadträte der SPD mit Atai Keller im Gemeinderat gemeinsam Politik machen.


Das sagte Julien Bender der BZ am Montagnachmittag auf Nachfrage. Inhaltlich passe die neue Konstellation sehr gut, sagte der SPD-Kreisvorsitzende, der erstmals ins Stadtparlament einzieht. "Die Kultur ist ein wichtiger Bereich, der nicht für sich alleine stehen soll."

Ein Sitz mehr als die CDU

Für Atai Keller, bisher Mitglied der Unabhängigen Listen, war in der vor einer guten Wochen neu gegründeten, siebenköpfigen Fraktion "Eine Stadt für alle" kein Platz mehr. Bereits in der Vergangenheit gab es zwischen Keller und der SPD immer wieder Überschneidungen und eine Zusammenarbeit. Beide unterstützten beim OB-Wahlkampf im vergangenen Jahr Martin Horn.

Die neue Fraktion hat mit sieben Sitzen genauso viele wie "Eine Stadt für alle" und einen Sitz mehr als die CDU-Fraktion.

Die neue Fraktionsgemeinschaft präsentiert sich am Dienstag offiziell bei einem Pressegespräch. Am Montagabend gab es noch eine Fraktionssitzung der SPD, um den Weg endgültig frei zu machen.

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