Fotos: So chic sieht die neue UB von innen aus!

Marius Buhl

Irgendwann im Sommer soll die neue UB eröffnen, sagt Karl-Heinz Bühler, der Leiter des Unibauamts. Konkret wird er erstmalig bei den Kosten: 53 Millionen Euro. Wie Arbeitsplätze, Lampen und Schließfächer aussehen, hat er fudder-Redakteur Marius Buhl bei einem Baustellenbesuch gezeigt. Die Fotos aus dem Herzen der neuen UB:

Der Eingang

Durch diese Türe wird er kommen, der Studierende. Sie dreht sich halbautomatisch und wird der Haupteingang der neuen UB. Wer eintritt, steht im riesigen Empfangsbereich.



Der Ausblick

Theater, KG 2, Platz der alten Synagoge: Dank der großzügigen Glasflächen ist der Blick aus der UB von überall spektakulär.







Die Arbeitsplätze im Lesesaal

Um den optimalen Arbeitsplatz zu kreieren, habe man Tests mit Studierenden in der Stadthalle gemacht, sagt Bauamtsleiter Karl-Heinz Bühler. Die Lampen haben einen beweglichen Schwanenhals, der Schalter ist in den Tisch eingelassen. Die Tische selbst sind weiß - und haben pro Platz eine Steckdose. An jedem Platz gibt es zudem die Möglichkeit, den Laptop mit einem Sicherheitsschloss anzuketten. Insgesamt gibt es in der neuen UB 1700 Arbeitsplätze, in der alten waren es lediglich 1200.











Der Tresen

Dieser Tresen steht im dritten Stock. Er ist einem Schneckenhaus nachempfunden. So können sowohl Studierende im Rollstuhl als auch Großgewachsene auf optimaler Höhe bedient werden.



Die Cafeteria

Im Erdgeschoss, auf der theaternahen Seite entsteht die Cafeteria. An diesem holzigen Tresen werden die Studierenden bedient, davor sollen Tische und Stühle installiert werden.





Der Blick vom Dach

Der Blick vom Dach ist fantastisch - in alle Richtungen. Leider ist er nur dem Hausmeister und anderen Berechtigten vergönnt, eine Dachterrasse oder ähnliches gibt es nicht. Das Dach selbst ist mit Solarpanelen belegt.









Der Maschinenraum

Hier schlägt das technische Herz der UB. Ganz oben unterm Dach wird Frischluft von außen in die UB geleitet, dann temperiert und befeuchtet - und in die jeweiligen Zimmer geleitet. Dort kommt die Luft aus kleinen, im Boden eingelassenen Schächten. 7000 Kontrollpunkte in der ganzen UB kontrollieren Luft, Temperatur, Feuchtigkeit, etc. Über das Kontrollzentrum im Institutsviertel kann dann reguliert werden.





Das Buchförderband

Gibt jemand ein Buch am Tresen ab, legen die Bibliothekarinnen es in eine Kiste und stellen diese aufs Förderband. Selbiges fährt die Bücher dann in den Keller, dort muss dann von Hand erneut sortiert werden.



Die Schließfächer



Der Buchaufzug

Von ganz unten bis ganz oben geht der Buchaufzug, mit ihm können Bücher schnell über mehrere Stockwerke geschickt werden. Bedienen dürfen ihn aber voraussichtlich nur Mitarbeiter der Bibliothek.



Die Betondecke

Ist komplett fertig und bleibt so unverputzt. Die Flecken darauf seinen zwar nicht wunderschön, aber durchaus so beabsichtigt, sagt Karl-Heinz Bühler. Die UB sei in diesem unfertigen Beton-Stil geplant worden - wie genau der Beton am Ende aussehe, könne man schlecht vorher sagen.



Das Treppenhaus





Die Lampen

Lange Stablampen erhellen die Treppenhäuser der neuen UB. Wirklich schön!





Die Kunst

Die Peter-Dreher-Kunstwerke, die früher an der Außenfassade der alten UB hingen, wurden jetzt im Untergeschoss der neuen UB aufgestellt. Im Freihandbereich davor wird ein Großteil der Bücher gelagert sein, insgesamt um die 700.000 Stück.



Der Außenbereich des Cafés

Hier, zwischen UB und Theater, am oberen Ende der Sedanstraße, soll auf Basaltpflaster der Außenbereich der Cafeteria entstehen - mit Tischen, Stühlen und Abendsonne.