Falscher Masseur will sich Sex erschleichen

Markus Hofmann

Die Polizei sucht einen etwa 65-jährigen mutmaßlichen Neuseeländer. Er steht unter dem dringenden Verdacht, Frauen unter dem Vorwand einer preisgünstigen Massage sexuell belästigt zu haben.

Der Gesuchte hatte für sich Ende Juni - nicht zum ersten Mal im Bereich Freiburg - als Masseur geworben und "Energie befreiende Bindegewebe- und Transformationsmassagen" für 50 Euro angeboten. Zuletzt hatte er dafür vom 25. bis 27. Juni 2006 Räume im Stadtteil Vauban angemietet. Beworben hatte er seine "Massagen" über das Internet, über Flyer und Mund-zu-Mund-Propaganda früherer Kunden. Mit der gleichen Masche war er vor Jahren auch schon in Nordrhein-Westfalen aufgetreten.


In mindestens zwei Fällen hatte sich der Mann in Freiburg Frauen, die eine Massage erhalten wollten, in eindeutig sexueller Absicht genähert. Der Gesuchte, der bislang nicht identifiziert werden konnte, spricht Englisch und Deutsch und ist inzwischen sehr wahrscheinlich wieder aus Freiburg verschwunden. Die Polizei geht aber davon aus, dass er früher oder später erneut in der Region auftreten wird.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht von weiteren Opfern aus. Diese und Personen, die zum Gesuchten Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 0761/882-4884 oder über das anonyme Telefon 0761/41262 zu melden.