Fall Armani: Großvater richtet sich an unbekannten Täter - aus dem Knast

Charlotte Janz

Vor vier Monaten wurde der achtjährige Armani in Freiburg umgebracht. Während die Polizei seinen Mörder sucht, appelliert der Großvater an das Gewissen des Täters. Aus dem Gefängnis heraus.



Es ist Herbst geworden. Über den kleinen Steg am Mühlbach fegt ein kalter Wind. Er treibt rote, gelbe, braune Blätter vor sich her. Sie taumeln vorbei an einem schmalen weißen Kreuz aus Holz. Ein Ahornblatt streift im Fallen den Jungen mit dem schiefgelegten Kopf. Halb schelmisch, halb schüchtern lächelt er hinter einer Klarsichtfolie hervor. Das Foto des Kindes kennt in Freiburg jeder. Seinen Mörder kennt niemand.


Genau vier Monate ist es her, dass der kleine Armani eben dort, bei der Vogelnest-Kleingartenkolonie im Stadtteil Betzenhausen, tot aufgefunden wurde – 3,5 Kilometer von seinem Zuhause im Stadtteil Brühl-Beurbarung entfernt. Was in den rund zwölf Stunden zwischen seinem Verschwinden und dem Fund seiner Leiche geschehen ist: bis heute unklar. Nur die Todesart ist mittlerweile bekannt. Jemand hat den Jungen erwürgt. Er durfte keine neun Jahre alt werden. Aber wer? Die ganze Geschichte zum aktuellen Stand im Mordfall Armani - und was sein Großvater sagt - lest ihr bei den Kollegen der Badischen Zeitung:

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[Bild: Charlotte Janz]